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Zitiert: Facebook als Kannibale der medialen Kommunikation

Die Bezeichnung von Facebook als einem Kannibalen der medialen Kommunikation sollte gerechtfertigt sein vor dem Hintergrund, dass das Prinzip „geteilter Inhalte“ nicht nur kostbare Güter etablierter Produzenten entwertet hat, sondern auch Laien oder freigesetzte Profis unweigerlich dazu zwingt, beim Anbieten von Content dieselbe Plattform zu nutzen, um über eigene Seiten und Verlinkungen überhaupt noch präsent zu sein.

Bei vielen, die gar nicht oder nur auf Konsumentenseite damit konfrontiert sind, ist ein Bewusstsein über Arbeit und Wert in diesem neuartigen Feld noch nicht spürbar eingetreten.

Daniel Hermsdorf, Telepolis, 05.01.2020 (online)

Zitiert: Was können Social Bots wirklich?

Die Frage, die sich stellt, ist: Wer hat eigentlich schon einmal einen „Social Bot“ in Aktion erlebt? … Die sogenannte „Social-Bot-Forschung“ hat sich in wenigen Jahren zu einem Forschungsfeld mit prall gefüllten Fördertöpfen entwickelt, sich dabei allerdings von der Realität entkoppelt. Politik…

Zitiert: Journalistische Inhalte sind für Google kommerziell kaum relevant

So liegt der Anteil der journalistischen Inhalte bei den organischen Suchergebnissen auf der ersten Seite, bei denen Anzeigen eingeblendet werden, bei gerade einmal 0,25 Prozent. In anderen Worten: Nur 0,25 Prozent der journalistisch geprägten Suchbegriffe sind vermarktet und damit für Google kommerziell…

Zitiert: Kacheljournalismus ist ungefilterte PR

In der Textfassung des „Zapp“-Beitrags findet sich das zentrale Argument gegen Kacheln, es wurde bereits in einem NDR-Info-Beitrag im Herbst 2018 erwähnt und stammt von Martin Hoffmann (heute T-Online): „Das Problem mit diesen ‚Zitat-Kacheln‘ ist letztendlich, dass wir Journalisten da einfach eine…