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Zitiert: Absurde Namen treiben das Geschäft

Erfolgreiche Künstler bei Spotify haben jetzt absurde Namen wie „Relaxing Music Therapy“ oder „Air Conditioner Sound“. Dahinter stecken keine Musik-Genies, sondern Geschäftemacher. … Doch in einer Umgebung, die ausschließlich auf Wachstum ausgelegt ist, ist maximale Sichtbarkeit das einzige Relevanz- und Qualitätskriterium. Nicht…

Zitiert: das Problem an Pro-und-Contra-Formaten

Es sind Gedankenspielereien, Übungen aus dem Rhetorikseminar, wo man sich mit den Argumenten der Gegenseite vertraut macht, um sie besser entkräften zu können. Solche Gedankenspiele sind legitim, wenn es um Dinge geht wie Fassadenbegrünung oder die Gestaltung eines Spielplatzes. Aber schon bei…

Zitiert: Wie Dialoge dem Machterhalt statt der gesellschaftlichen Veränderung dienen

Über Jahrzehnte meinten die Repräsentanten der demokratischen Öffentlichkeit ein Mittel gegen die Partikularisierung gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu besitzen. Sie forderten den Dialog, sie inszenierten den Dialog, und sie ließen sich bei der Finanzierung der vielen Dialoge nicht lumpen. Hin und wieder wird der…

Zitiert: Untermalungsmusik in Nachrichtensendungen

Über das weite Feld der „Informationskriege“, „Fake News“ und manipulierten Nachrichten ließen sich Bücher schreiben (wie Claus Kleber es ja tut), die bloß Gefahr liefen, bei Erscheinen den dynamischen Entwicklungen schon wieder weit hinterherzuhinken. Vieles, was „Fake“ genannt wird, ist keineswegs vollständig…

Zitiert: Was in der deutschen Kommunikationswirtschaft fehlt

Wie bestimmen Wirtschafts- und Politikinteressen das Mediensystem, das wir haben? Dieser Ansatz ist in der deutschen Kommunikationswissenschaft ausgestorben (…) Dabei ist die Frage nach der wirtschaftlichen Dimension genau so wichtig, wenn wir heute über Medientransformation und Digitalisierung sprechen. Das wird aber in der wissenschaftlichen und politischen Debatte häufig außen vor gelassen.

Mandy Tröger, taz.de, 04.10.2020 (online)