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Zitiert: Kriegsverbrechen sind keine Überraschung

Ich habe als Kriegsreporter beobachtet, wie der IS Irak überrannt hat. Daher muss ich sagen: Mich überrascht das gar nicht. Das ist in den Kriegen, die ich miterlebt habe, sogar üblich. Kriegsverbrechen werden in Deutschland als etwas Besonderes oder Außergewöhnliches gesehen. Ich…

Zitiert: Barrierefreiheit bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern

Mit der Maßgabe, niemanden auszuschließen und alle zu erreichen, weitet der irische öffentlich-rechtliche Rundfunk RTÉ sein Programmangebot mit Audiodeskription aus. Zudem verbessert er die Nutzung in seinem RTÉ Player für die rund 5000 Menschen, die auf die irische Gebärdensprache (Irish Sign Language,…

Zitiert: Vielzahl als Luxusproblem des Streaming-Zeitalters

Es ist zweifellos ein großes Privileg, vom heimischen Sofa jederzeit aus einem schier unerschöpflichen Fundus an Bewegtbildinhalten wählen zu können, um den wir uns noch vor zwei Jahrzehnten massiv beneidet hätten. Gleichzeitig hat die Möglichkeit, permanent Programmchefin bzw. Programmchef sein zu sollen, aber auch dafür gesorgt, ausgerechnet einem Lean-Back-Medium wie dem Fernsehen – Bedienungsanleitung: einschalten, zurücklehnen, unterhalten lassen – eine lästige Lean-Forward-Pflicht vorzuschalten. Denn wer streamen will, muss sich vorher entschlossen haben: was denn eigentlich.

Peer Schrader, dwdl.de, 3.4.2022 (online)

Zitiert: Wer viel leistet, steht auch schnell und viel in der Kritik

Der Wind ist manchmal hart und manchmal laut. Aber gleichzeitig erfahren wir auch viel Unterstützung von Kirchen, von Gewerkschaften, von Verbänden, von der Produzenten-Allianz. Das darf man ja auch nicht vergessen in dem ganzen Zusammenhang: Wir sind stark präsent. Und natürlich, wer stark präsent ist, viel leistet für die Öffentlichkeit, steht auch schnell und viel in der Kritik. Aber wir haben auch grundlegende Unterstützung in diesem Land.

Vorsitzende der ARD und rbb-Intendantin Patricia Schlesinger, mediasres, 12.01.2022 (online)

Zitiert: Medienästhetik der Kriegspropaganda muss zum Publikum passen

In der heutigen Zeit findet der Kampf um Diskurshoheit auf unseren Handys statt. Um die westliche Meinung so weit zu beeinflussen, dass die NATO-Staaten mehr Waffen an die Ukraine liefern, ist es unabdingbar, eine Medienästhetik zu nutzen, die mit dem Westen kompatibel ist. Russland braucht das nicht; seine Kriegspropaganda ist nach innen gerichtet.

Sheila Mysorekar, nd-aktuell.de, 30.03.2022 (online)