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Zitiert: Die Plausibilität der Fernsehkrimis

Jeder Fernsehkrimi muss, was die Plausibilität angeht, oft mehr als Fünfe gerade sein lassen. Polizeiarbeit in Echtzeit und unter echten Bedingungen wie zum Beispiel Vorschriften? Daraus ließe sich eher kein spannender Film machen. Wenn aber Buch und Regie mit Gespür für die Gesamtatmosphäre und mit einer gewissen Nonchalance Lücken zu lassen wissen, sind diese Lücken, Unwahrscheinlichkeiten, ist ein Hakenschlagen der Handlung kein Problem.

Sylvia Staude, fr.de, 18.4.2022 (online)

Zitiert: Sechs Prozent der jungen Menschen fühlen sich von der Politik gut vertreten

Österreich: 2021 antworteten noch 74 Prozent darauf mit „Nein, unsere Interessen werden kaum berücksichtigt“. Nun, in den vergangenen Wochen 2022, verneinten das schon 80 Prozent. 2021 sahen sich noch 37 Prozent als „verlorene Generation“ durch die Auswirkungen der Pandemie auf Ausbildung und…

Zitiert: Die MAUS ist unabhängig

Die Sendung mit der Maus macht sich nicht zum verlängerten Arm von Interessen oder Gruppen. In keine Richtung. Das heißt, dass wir so über ein Thema sprechen, wie in unserer gesellschaftlichen Realität darüber gesprochen wird. Uns geht es darum, von den 1,8 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern möglichst viele mitzunehmen – vor allem die Kleinen. Das bekommen wir nicht hin, wenn wir mit einem bestimmten Wording erst einmal Fremdheitsgefühle auslösen. Menschen, die weit nach vorn denken, finden das an der ein oder anderen Stelle möglicherweise nicht zutreffend. Wir können nicht jeden zufriedenstellen, aber wir bemühen uns

Brigitta Mühlenbeck, MDR-Altpapier, 30.3.2022 (online)

Zitiert: Berlin ist 2035 Medienhauptstadt

Berlin, da bin ich mir sicher, ist 2035 Medienhauptstadt. Personalisierte Informationen, passgenau für jede Zielgruppe, verfügbar oder direkt – unaufgefordert – auf den individuellen Bildschirm zu „pushen“, das passt zum flirrenden Puls dieser Stadt. Eine Stadt, geprägt von einer exzellenten Presse, die…

Zitiert: Worum es in der deutschen Politik geht

Offensichtlich geht es also um das Gestische von Politik, wenn geistige mit physischer Anwesenheit gleichgesetzt wird. Die überforderte Spiegel und zuvor die eher rheinisch talentierte Partykönigin Heinen-Esser bogen und logen ihre Geschichten, da ist dann nichts mehr zu retten. Wer bei Krisen jederzeit fotobereit in Gummistiefeln schläft, geht eher als tüchtige Politikerin durch.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 18.4.2022 (online)