Zitiert: Ist es kein Tabu mehr, für ein rechtes Medium zu arbeiten?

Schon in der Vergangenheit haben sich einzelne Journalisten für konservative bis rechte Medien als Arbeitgeber entschieden – aus Überzeugung, wegen einer beruflichen Chance (z. B. hierarchischer Aufstieg) oder mangels Alternativen. Mir ist eine ganze Reihe von Journalisten bekannt, einige davon frühere Arbeitskollegen,…

Zitiert: Die KI setzt nur „Befehle“ um

Fest steht: Die Systeme werden immer autonomer. Und wenn sie einem Agenten Zugang zum Netz geben und ihm erlauben, eine Firma zu hacken, dann tut er das. Das wirkt sehr mächtig. Deshalb brauchen diese Systeme immer mehr Leitplanken, und dafür gibt es zwei Wege. Erstens externe Überwachungssysteme: die viel zitierten Sandboxes. Das System protokolliert, was es tut, also, dass es gerade eine Firma hackt, und von außen sieht man, was passiert. Das ist keine KI-Frage, das ist Software- und Netzwerk-Engineering. Der zweite Weg: Die Modelle sollen von sich aus gar nicht erst versuchen, was nicht erlaubt ist.

Arthur Mensch, sueddeutsche.de, 04.10.2026 (online)

Zitiert: Barrierefreiheit ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss

Eine inklusive Medienlandschaft entsteht nicht nur durch einzelne Maßnahmen, sondern es bedarf langfristiger Strategien, die Vielfalt sowohl in den Inhalten als auch in den redaktionellen Strukturen verankern. Medienunternehmen beschäftigen sich bereits mit der Frage, welche Schritte hierfür notwendig sind. Wir finden: Je konkreter, desto besser!

Barrierefreiheit ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss – er braucht Aufmerksamkeit, Übung und die Bereitschaft, ihn immer wieder einzusetzen. Davon profitiert – früher oder später – jeder Mensch

oder zumindest jemand, den jeder Mensch kennt.

Cornelia Holsten, die medienanstalten, Monitoring Barrierefreiheit 2025 (online)

Zitiert: Und was ist, wenn es nicht nur ein Mensch war, der den Roman geschrieben hat?

In den Verträgen der Verlage mit den Autoren ist es heute Standard, KI auszuschließen. Gleichzeitig aber ergeben nur solche Verbote Sinn, die sich auch durchsetzen lassen. Wenn es um künstliche Intelligenz geht, ist das schon heute faktisch nicht mehr der Fall. Programme…

Zitiert: Kleinschreibung des „vorwärts“

Die Kleinschreibung als vorwärts ist schon das radikalste Statement der letzten Jahre gewesen. Vor lauter Sorge um den Platz in der „linken Mitte“ mag man sich keine Kritik an den liberalen „Spießbürgern“ mehr erlauben, stattdessen wird der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, der…