Zitat: Braucht es in Zukunft ein öffentlich-rechtliches Youtube?

Doch im Prinzip wäre ein öffentlich-rechtliches Youtube die Zukunft, sagt Markus Hündgen, Veranstalter des Deutschen Webvideo-Preises. Bewegtbild ohne Fernseher, ohne den Staub des Linearen. Er sagt: „Journalismus und Bildung sind weiße Flecken auf der deutschen Webvideo-Landkarte.“

Es fehle an Videos mit journalistischen, edukativen Inhalten. Die hätten dann auch nichts zu tun mit Youtubern, die „vermeintlich hippe Fließbandware über die Kanäle schieben“. Da gebe es für die Öffentlich-Rechtlichen eine Lücke – wenn sie sie denn nutzen dürften.


Julia Neumann, taz, 28.12.2013

 

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Wie PR-Firmen Themen setzen: Sharenting

 

Frank Patalong beschreibt auf SpOn am Beispiel des Sharenting,wie R-Themen in den Medien landen. Redaktionelle Kürzungen würden die Anfälligkeit von Medien für werbliche Botschaften steigern. „PR-Agenturen ködern Medien mit Trends oder liefern Artikel gleich fertig an.“

 

Für Medien ist eine neue, griffige Bezeichnung wie Sharenting, „mit der man einen Trend, der zu allem Überfluss noch tatsächlich alles andere als unproblematisch ist, publikumswirksam geißeln kann, die beste aller Steilvorlagen.“

Alter Vorschlag von FDP-Politiker aufgewärmt: ZDF privatisieren

FDP-Politiker Frank Schäffler schlägt in einem Beitrag für die deutsche „Huffington Post“ einen klaren Schnitt vor, berichtet focus.de. „Entlassen wir das ZDF in die Freiheit und bieten es allen Leuten im Lande zum Kauf an“, schreibt der als Euro-Rebell bekannte Schäffler. Das nenne man dann Privatisierung. Und weiter: „Vielleicht wird daraus ja eine Volksaktie, quasi der Volkswagen der Fernsehsender.“

 

Der Beitrag in der „Huffington Post“ wurde am 3. Januar um 09:24 Uhr veröffentlicht. Doch es ist kein Beitrag, der exklusiv für die „Huffington Post“ geschrieben wurde. Die „Huffington Post“ hat diesen Beitrag einfach nur von der Homepage von Frank Schäffler übernommen. Er hatte ihn einen Tag zuvor, am 2. Januar, eingestellt.

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Zitat: Der Terror des Teilens der Shareconomy

 

Der Erfolg von Firmen wie Airbnb oder Uber beruht nicht auf der Nächstenliebe der Menschen oder, wie es die Rhetorik der Firmen vorgibt, auf ihrem Interesse daran, „neue Leute kennenzulernen“. Er resultiert daraus, dass die Informationstechnik von heute Lebensbereiche erschließt, die bisher für eine Kommerzialisierung uninteressant waren. Das ist keine Rückkehr der Commons, es ist ihr Ende. …. Das war schon immer der Trick des Kapitalismus: Uns zu verkaufen, was es vorher umsonst gab. Jetzt hat er die neueste Marktlücke entdeckt: den Kommunismus.

 

Harald Staun, faz.net, 22.12.2013

 

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Sportverbände sollen nicht immer höhere Preise für die Sportrechte verlangen?

Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats, Ruprecht Polenz, hatte nach einer Sitzung des ZDF-Fernsehrates „die großen Sportverbände“ aufgerufen, ihre Forderungen nach immer höheren Übertragungsgebühren zu überdenken. Allerdings verteidigte er zugleich die Millionenausgaben des Senders für die Rechte an der Champions League. Damit machte er…