Zitiert: Wie man die Macht der Netzmonopole brechen könnte

Patrick Bernau meint auf faz.net, dass Google und Facebook kaum noch einzuholen sind, da sie über eine solche Menge persönlicher Daten verfügen, die kein Konkurrent aufbauen kann. Konkurrenten hätten nur eine Chance, „wenn die Nutzer ihre Daten einpacken und zu einem Konkurrenten mitnehmen“. Facebook biete „schon alle Daten zum Herunterladen an – aber die kommen als tausendseitiges PDF, mit dem kein anderes soziales Netzwerk etwas anfangen kann.“ Und er stellt fest: „Könnten die Bürger aber ihre Freundeslisten und Vorlieben von Facebook zum Herausforderer mitnehmen, dann hätte das neue „Ello“ plötzlich ganz andere Startchancen. Googles Herausforderer würden stärker, wenn sie die Suchhistorie ihrer neuen Nutzer einsehen könnten. Und wenn die Konkurrenten wieder eine Chance hätten – dann hätten auch die Nutzer wieder die Wahl. Und die Macht.“ Weiterlesen Zitiert: Wie man die Macht der Netzmonopole brechen könnte

Wie man Vielfalt in die Aufsichtsgremien bekommt

„Um diese Vielfalt in den Fernsehrat zu bekommen, muss man diese Bürger nur zulassen – ohne dass sie sich in Gremien hochdienen und dabei schwere Haltungsschäden erleiden. Man muss es so machen, wie die Erfinder der Demokratie vor 2.500 Jahren: einfach auslosen. Lotterie ist wunderbar unbestechlich und damit brutalst gerecht“, so Timo Rieg auf telepolis.

 

Dies sei die einzige Lösung, da ansonsten „die Politik den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in eine teure Bedeutungslosigkeit“ führt.

 

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ARD: Unendliche Verweildauern für Beiträge mit „Creative Commons“-Lizenz

Eine ARD-Arbeitsgruppe hat der Online-Redaktionskonferenz (RKO) vorgeschlagen, eine umfassendere Nutzung von „Creative Commons“-Lizenzen für eigene Inhalte im Netz empfohlen., meldet heise.de Seit langem kursiert innerhalb der ARD schon ein vertrauliches Positionspapier, in dem dargelegt wird, ob und wie öffentlich-rechtliche Sender ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen stellen sollten, so irights.info., die dieses Papier (hier)veröffentlichen.

Berliner Medienpolitik will Mittel aus dem Rundfunkbeitrag direkt für Programm verwenden

Die Produzentenallianz berichtet, dass die Berliner Landesregierung plane, „Überschüsse aus dem Rundfunkbeitrag zur Förderung von TV-Produzenten zu verwenden und damit direkt ins Programm fließen zu lassen. Ein von Berlin in Auftrag gegebenes Gutachten des renommierten Rechtsprofessors Martin Eifert von der Humboldt-Universität Berlin erklärt eine direkte Förderung für zulässig.“ Bisher war es üblich, dass die Sender das Geld direkt erhalten. Prof. Martin Eifert sollte die Frage beantworten, wie die „rechtlichen Rahmenbedingungen einer Förderung unabhängiger Produzenten aus dem Rundfunkbeitrag“ sind.

 

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Zitat: Scherze über Oettingers No-Nerd-Status lenken von seiner erkennbaren Agenda ab

„Scherze über Oettingers No-Nerd-Status lenken von seiner durchaus erkennbaren Agenda ab: Beim Ausbau der Technik sprach er von einer „Aufholjagd“, bei Datenschutz und Urheberrecht hingegen von „Sorgfalt vor Schnelligkeit“ und einer schwammigen „Balance“. Sein Sessionsmotto „Wirksamer Datenschutz geht nur europäisch“ lag noch so aus seiner Affäre mit der Atomlobby im Rucksack – mit diesem Argument verhinderten Merkel und Roettgen den Ausstieg, bis ihnen und allen Fukushima um die Ohren flog.“

 

Friedrich Küppersbusch, taz, 5.10.2014

 

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