Medientransparenzgesetz in Österreich

Das Gesetz verlangt, dass mehr als 5000 Stellen und Firmen der Medienbehörde melden, wie viel sie periodischen Medien für Werbung überwiesen haben. Mit einigen Ausnahmen – weniger als 5000 Euro Buchungsvolumen pro Quartal und Medieninhaber sind ebenso wenig zu melden wie Werbung auf Zeitungsentnahmetaschen.

Zum Gesetz (online)

Deutschlandfunk Kultur und sein neues »Handbuch Stilistik«

Aktuell kursiert beim Kulturradio des Deutschlandfunks das »Handbuch Stilistik«: ein Dokument, das allen Redakteuren, Moderatorinnen und Autoren des Tagesprogramms zum Beispiel erklärt, wie sie in Zukunft das Publikum ansprechen, Musik ein- und ausblenden oder an- und abmoderieren sollen, und welcher Duktus, welche Haltung und Sprechweise dabei grundsätzlich gewünscht sind. Die Vorgaben sind für alle Sendungen verbindlich, das Dokument liegt VAN vor.

Merle Krafeld und Hartmut Welscher, van.atavist.com, 27.2.2019 (online)

Zitiert: „Medienkapitalistische Heuschrecke“

Heuschrecke im Anflug – Verkauf der „Berliner Zeitung“ rückt näher Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i steht kurz vor dem Kauf der „Berliner Zeitung“. … Beim Berliner Verlag wird man angesichts der Perspektive eines neuerlichen Eigentümerwechsels hin zu einer „Heuschrecke“ kaum begeistert sein. Von…

Zitiert: Worin sich der Fall “Relotius” sowie “Menschen hautnah” gleichen

Zwar betonte Ellen Ehni, Chefredakteurin des WDR Fernsehens, am 24. Januar gegenüber dem Online-Portal „Meedia“, es gebe „keine Parallele zwischen Relotius und diesem Fall“. Was in einer Hinsicht stimmt: Die Autorin hat nichts gefälscht – aber sehr wohl Inhalte verfälscht. Wie bei Relotius sollte man auch hier allemal darüber diskutieren, was die enthüllten Einzelfälle über das System aussagen. Wenn die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Ausgabe vom 22.1.2019) über die Nutzung der Plattform komparse.de bei der Produktion von „Ehe aus Vernunft“ schreibt: „Die Journalistin hatte nach vergeblicher Recherche eine Annonce geschrieben“, dann stellt sich beispielsweise die Frage: Welchen Anteil hat der WDR an dem Druck, dem sich die Autorin offenbar ausgesetzt fühlte? Generell gilt: „Wenn Redaktionen sich quotenbringende Themen ausdenken und dann Protagonisten suchen, die zur Geschichte passen, verschwimmen Erwartungen und Realität“, schreibt Kathrin Hollmer in der „Süddeutschen Zeitung“ (Ausgabe vom 25.1.2019).  Weiterlesen Zitiert: Worin sich der Fall “Relotius” sowie “Menschen hautnah” gleichen