Zitiert: Wie die Sender Kreativität outsourcen

Der Blick auf eine Lebensleistung wie die von Peter Rüchel lässt Nachdenklichkeit aufkommen: Brauchen wir wirklich keine Fachleute in den Sendern, nur Vermittler? Reicht es, wenn wir das abspielen, was die Musikindustrie so bringt? Der Sinn des Öffentlich- Rechtlichen war sicher nicht, die Kreativität outzusourcen.

Peter Rüchel hinterlässt uns ein Bild von Sendern mit „Hierarchen“ (im WDR hießen sie mal Säulenheilige) und Redakteuren, die ihre Möglichkeiten ausreizen, sich und andere fordern und zeigen, dass Qualität nicht nur einen Sendeplatz hat, sondern ganze Programme beleben kann.

Michael Schmid-Ospach, epd medien 9/2019, S. 2 (nicht online)

Zitiert: Was tun die Sender selbst zur Erhöhung ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft?

Leider nicht genug, muss man konstatieren. Zwar werden mittlerweile allerhand Zahlen auf „Transparenzportalen“ ins Internet gestellt, aber die Suche danach auf den Seiten der Anstalten gleicht oft der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Jahresabschlüsse werden von den Pressestellen oft nicht vernünftig kommuniziert, obwohl dies doch oberste Priorität haben müsste. Manchmal gibt es gar keine Pressemitteilungen dazu, manchmal nur welche  mit wenigen, ausgewählten Zahlen, so dass aufwendige Nachrecherche erforderlich ist.

Michael Ridder, epd medien 1-2/2019, S. 6 (nicht online) 

Zitiert: Zitiert: Öffentlich sichtbare Medienkritik zur Erfüllung des Verfassungsauftrags der Medien notwendig

Der Service Public, wie er national von der SRG und regional von privaten Radio- und Fernsehsendern übernommen wird, bildet einen Grundpfeiler des westlichen Journalismusverständnisses. Er beschreibt den in der Verfassung festgehaltenen Auftrag an die Massenmedien, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren, zur Bildung,…

Fritz Wolf über Klaus Wildenhahns „Wende“ als Dokumentarfilmer

Die Wende kam mit der Begegnung mit den Dokumentarfilmern Richard Leacock und Don Allen Pennebaker. Wildenhahn drehte ein Interview mit ihnen und als er zurückfuhr nach Hamburg, wusste er, welche Art von Filmen er machen wollte: „Ab dann konnte ich die üblichen…