„Die Sieben-Tage-Verwirrung“

also die Verweildauer in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, beschreiben Sonja Álvarez und Joachim Huber im Tagesspiegel und stellen fest: „Jeder Sender trifft für seine Programme höchst unterschiedliche Regelungen. Die tatsächliche Grenze markieren lediglich das Urheberrecht und damit die Kosten für den jeweiligen Rechteerwerb.“

 

Dies solle sich ändern. Immer mehr Länderparlamente verlangen eine Aufhebung der 7-Tages-Frist. Die Rundfunkkommission der Länder wolle im Herbst die gültige Regelung novellieren. Weiterlesen „Die Sieben-Tage-Verwirrung“

Sind wieder nur Einzelne schuld – was der Diskussion um „Deutschlands Beste“ folgt

Wie erfährt man, wer die Besten Deutschlands sind? Offenbar in dem man die Beliebtesten ermittelt. Ob es sinnvoll ist, dies überhaupt zu ermitteln, sei mal ignoriert. Die Beliebtesten zu ermitteln kann man repräsentativ oder mit einer Zufallsumfrage. Die Redaktion der ZDF-TV-Show “Deutschlands Beste!” entschied sich für eine andere Methode. Sie ignorierte zwei Zufallsumfragen und passte eine repräsentative Umfrage dem Showkonzept an. ZDF-Unternehmenssprecher Alexander Stock im Interview mit Jörg Wagner vom Radio1-Medienmagazin
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Dokumentiert: ZDF zur Frage der Umstellung von Auftragsproduktion zum Lizenzmodell

Promedia verweist in einem Interview mit denm ZDF-Justitiar Peter Weber darauf, dass die Produzentenallianz einen „Paradigmenwechsel von der Auftragsproduktion“ fordert. Doch für Peter Weber ist dies nicht die Lösung der Probleme:

„Ein Paradigmenwechsel hin zu einem Lizenzmodell erscheint nicht zielführend. Sachgerecht ist, dass eine vollfinanzierte Auftragsproduktion auch eine umfängliche Übertragung der Rechte erfordert. Weiterlesen Dokumentiert: ZDF zur Frage der Umstellung von Auftragsproduktion zum Lizenzmodell

Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung

Promedia fragte in einem Interview mit Peter Weber vom ZDF, inwieweit die Produzenten für die Einstellung ihrer Programme in die Mediathek eine zusätzliche Vergütung erhalten.

Darauf antwortete der ZDF-Justitiar:

„Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten des Zuschauers in der konvergenten digitalen Welt, in der Inhalte zu Zeiten der Wahl des Zuschauers verfügbar sein müssen, hat der Gesetzgeber auch den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Erfüllung verfassungsrechtlicher Vorgaben auf Telemedien erweitert. Weiterlesen Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung

Rundfunkbeitragsgelder für Internet-Angebote

Bernd Holznagel, Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht  der Universität Münster, sagte laut Funkkorrespondenz (20/2014) bei einer Anhörung im Landtag von NRW, die aus Rundfunkbeiträgen finanzierte Medien-Stiftung „Vielfalt und Partizipation“, die lokalen und regionalen Qualitätsjournalismus finanzieren soll, könne nicht die Presse unterstützen. Allerdings begrüßte er es als „Meilenstein“, dass in dem Gesetzentwurf in Sachen Vielfaltsförderung nun über die Stiftung mit neuen Instrumenten experimentiert werden solle. Für ihn ist es zulässig, wenn die Stiftung Online-Angebote unterstützt: „Internet-Verbreitung ist verfassungsrechtlich Rundfunk.“