Zitat: Schlechte, deutsche Nachrichten

„Hören Sie britische Nachrichten, die BBC, und deutsche Sender: Die Welt spielt bei uns nur dann eine Rolle, wenn irgendwo gemordet, gefoltert oder getötet wird. Wir haben einen sehr deutschen Blick auf die Welt, der sich nicht leicht irritieren lässt. Es sei denn, es gibt gewaltsame Zuspitzungen. Es wäre ein Riesenfortschritt, wenn das Humboldt-Forum dazu beitragen könnte, unsere Neugier auf die Welt jenseits von Konflikten steigern zu helfen.“

 

Frank-Walter Steinmeier, Süddeutsche Zeitung, 09.06.2015 (nicht online)

Einigung zwischen ZDF und Produzentenallianz zur Erlösbeteiligung an VoD-Rechten löst Probleme nicht

Das ZDF und die Produzentenallianz haben sich geeinigt. In Zukunft sollen die Produzenten im Falle von Auftragsproduktionen auch an den VoD-Erlösen im Ausland beteiligt werden. Sie sollen pauschal 16 Prozent der Erlöse erhalten – nachdem die Synchronisierungskosten abgezogen wurden. Bisher gab es sich eine pauschale Beteiligung im inländischen Pay-TV, im Kino und für Videogrammrechte (DVD, VHS). Die entsprechenden Auftragsproduktionen werden von der ZDF Enterprises vermarktet. Die Vergütung soll rückwirkend ab dem Jahre 2013 erfolgen.

 

Angeblich sei dies ein wichtiger Schritt zu einer besseren Erlösbeteiligung der Produzenten. Ob dies so ist, werden die entsprechenden Ausschüttungen zeigen. Letztlich bleiben die Produzenten weiterhin vom ZDF bzw. dessen Vermarktungstochter abhängig, die sich zudem 84 Prozent der Einnahmen sichern. Ob dadurch eine „eine nennenswerte Wertschöpfung“ auf den neuen Verwertungsplattformen für die Produzenten möglich wird, wie Alexander Thies für die Produzentenallianz erklärt, wird sich zeigen. Weiterlesen Einigung zwischen ZDF und Produzentenallianz zur Erlösbeteiligung an VoD-Rechten löst Probleme nicht

Aktuelle Forderungen von Produzenten an die Sender und die KEF

„Die Sender sind an Etats gebunden, die sich nach den Vorgaben der KEF richten. Die KEF hat aber keinen Auftrag bekommen, den Mindestlohn bei der Austarierung des Finanzbedarfs zu berücksichtigen. Diese Inkonsequenz müssen nun die Produzenten ausbaden.“ (Regine Hergersberg, geschäftsführender Vorstand der…

Fakten zu ARD und ZDF: Altersversorgung

Die Aufwendungen für die Altersvorsorge lagen bei der ARD in 2012 bei 643 Mio. Euro und beim ZDF bei 108 Mio. Euro.

 

Die zusätzliche Altersversorgung, also dir Summe, die man zusätzliche zu seiner Rente erhält, lag im Jahre 2013 bei der ARD bei durchschnittlich 18.700 Euro im Jahr, beim ZDF bei 22.300 Euro. Dies wird bis 2016 auf 19.000 Euro (ARD) und 23.300 Euro (ZDF) steigen. 2008 lag sie bei 18.100 Euro (ARD) und 21.300 Euro (ZDF).

 

In 2013 erhielten bei der ARD 17.607 Pensionäre Geld, in 2016 werden es 18.700 sein. Beim ZDF werden sie in diesem Zeitraum um 300 von 3.508 auf 3.808 steigen.

 

 

(Quelle: 19. KEF-Bericht, online)

Fakten zu ARD und ZDF: Personalkosten

Der Personalaufwand der ARD, also die Mittel für alle festangestellten Mitarbeiter, lag 2013 bei 2,465 Mrd. Euro. Im Jahr 2013 waren in den Landesrundfunkanstalten und ARD-Gemeinschaftseinrichtungen mit Teilzeitbeschäftigten 22.886 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. (Hinweis: In den Kosten sind auch die Arbeitgeberanteile…