Zitiert: Leerstelle in der Reform des Medienstaatsvertrags – Monopole der Plattformen

Die Reform des Medienstaatsvertrags ist vielleicht die letzte Chance, die Auswüchse der digitalen Medienmonopole zu beseitigen. Ein paar konkrete Vorschläge. […] Die großen Technologiekonzerne dominieren die digitalen Medien: Google das Feld der Suchmaschinen (mit 88 Prozent Marktanteil), Meta das von Social Media…

Zitiert: Technologien offenlegen

Denken Sie ans Auto, ebenfalls eine Schlüsseltechnologie. Überall auf der Welt wissen wir, wie Autos funktionieren, hegen wir ihren Einsatz ein, überlegen wir uns Regeln, begrenzen die Geschwindigkeit, verlangen Führerscheine. Bei vielen Schlüsseltechnologien ist das Standard. Wir verbieten oder vergesellschaften sie nicht. Sollen die Leute Geld verdienen, ist doch fantastisch! Aber dass man über die Funktionsweisen dieser Technologien kaum etwas weiß, dass man sie nicht reguliert, halte ich für einen Kardinalfehler.

Roland Verwiebe, berliner-zeitung.de, 19.09.2024 (online)

Zitiert: Youtube sollte das Vorbild sein – statt Netflix

Es ist sogar eines der größeren Probleme der Mediatheken, dass sie wie Netflix sein wollen. Eigentlich sind sie schon so wie Netflix: Auf der Startseite werden oben Vorschläge hervorgehoben und nach unten kann man endlos an kleinen Kästchen entlang scrollen. Aber ist…

Zitiert: Wie Fernseh- und YouTube-Werbung den Medienstaatsvertrag verletzt

Der Medienstaatsvertrag untersagt in § 8 Werbung für Verhaltensweisen, die „in hohem Maße den Schutz der Umwelt gefährden“. Die Studie zeigt, dass die aktuelle Werbepraxis gegen diesen Punkt verstößt. Eine Inhaltsanalyse von fast 10.000 Werbespots aus fünf TV-Sendern und 20 YouTube-Kanälen ergibt,…