Zitiert: Einordnungsleistung des Wissenschaftsjournalismus nimmt ab

Wissenschaftler sind die Stars der Krise. Das sei problematisch, hiess es am Montag an einem Podium an der Universität Zürich. Laut Medienprofessor Mark Eisenegger hätten die Journalisten bei der Frage der Masken und bei Impfungen kritischer sein müssen. …. Wissenschaftsberichterstattung ist wichtiger…

Zitiert: Die Wahrheit liegt allein in der Wahrheit

Was die Medien falsch gemacht haben, kann man gut an vergangenen Diskussionen um die Klimakrise aufzeigen. Ich habe selbst bis vor wenigen Jahren als Gast in Talkshows erlebt, dass Journalistinnen und Journalisten von »abweichenden wissenschaftlichen Meinungen« zum Thema menschengemachter Klimawandel sprachen. Wie…

Zitiert: Was Wissenschaftsjournalismus ist

Wissenschaftsjournalismus hat mehrere Ebenen: Es gibt den wissenschaftlichen Wissenschaftsjournalismus. Darunter fallen Fachmagazine wie Spektrum der Wissenschaft oder Nature im englischsprachigen Raum. Darunter gibt es dann die Ebene, wo zum Beispiel Terra X angesiedelt ist und wo man sagt: Wir nehmen die Erkenntnisse der Wissenschaftler, aber wir versuchen sie so zu vermitteln, dass das gesamte Publikum sie verstehen kann. Und dann gibt es noch die Ebene, wo man die simpelsten Zusammenhänge erklären muss.

Dirk Steffens, journalist.de, 31.08.2020 (online)

Zitiert: Die Krise offenbart, was dem öffentlich-rechtlichen Journalismus fehlt

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gibt dabei nur punktuell ein gutes Bild ab. Es fehlt an gutem Wissenschaftsjournalismus, es fehlt an Plattformen, die multiperspektivische Fragestellungen aufwerfen. In den politischen Talkshows regiert der monothematische Ausnahmezustand, der zumeist sprechend reproduziert, aber nicht denkend durchbrochen wird. Dass…

Zitiert: Wissenschaftler als Wahrheitssager?

Ich bin fast ein bisschen empört, wie stark Journalisten in dieser Krise Wissenschaftler als Wahrheitssager darstellen. Eine der wichtigsten Prinzipien der Wissenschaft ist das so genannte Falsifikationsprinzip, wonach wissenschaftlicher Fortschritt vor allem durch das Widerlegen von Theorien möglich ist und kaum durch dauerhaftes Bestätigen. Wissenschaftler müssen sich also irren dürfen. Die Suche nach Wahrheit muss mit Irrtum leben. Deshalb ist es falsch, einzelne Wissenschaftler als unfehlbare Medienstars aufzubauen.

Vinzenz Wyss, persoenlich.com, 10.04.2020 (online)