Zitiert: Trumps Erfolgsrezept und Perspektive

Wir haben in den letzten Tagen noch einmal Trumps Propagandamethode wie unter einem Brennglas gesehen –  Realitätszensur durch Rauschen, Verwirrung durch die permanente Produktion von Nonsens-News, Aufstachelung zur Gewalt durch Verschwörungstheorien und die Umdeutung der bloßen Meinung zum gesicherten Faktum. So wird…

Zitiert: Sind Medien schuld, wenn sich Menschen im Nachrichtennebel verirren

Wer heute für Lügen, Übertreibungen und Verschwörungstheorien empfänglich ist, ist in der Regel durch die etablierten Medien sozialisiert worden. Es stellt sich also unter anderem die Frage, warum diese nicht in der Lage waren, ihren (einstigen) Lesern und Zuschauern ausreichend Medienkompetenz zu…

Warum es nicht „Verschwörungstheorie“ heißen sollte

Sogenannte „Verschwörungstheorien“ haben im Zuge der Coronakrise Hochkonjunktur und werden so auch in den Medien bezeichnet. Dabei genügen die Erzählungen, Ideologien und Mythen nicht im Entferntesten dem, was auf wissenschaftlichen Tatsachen basierende Theorien eigentlich auszeichnen.

Stefan Fries, @mediasres vom Deutschlandradio, 11.05.2020 (online)

Zitiert: An Verschwörern herrscht nirgendwo Mangel

Mario Vargas Llosa hat einen Roman über die USA geschrieben. Er zeigt als Fiktion: Die Macht der Propaganda funktioniert dort am besten, wo sie die Propaganda der Macht ist. ….

Das Buch wimmelt von Verschwörungen. Jedes Ereignis ist das Produkt nicht einer, sondern vieler, oft sich gegeneinander richtender Verschwörungen. „Verschwörungstheorie“ wird inzwischen als Schimpfwort verwendet. Das ist Unsinn.

An Verschwörern herrschte und herrscht nirgendwo Mangel. Im Gegenteil. Es sind so viele, dass wer von einer Verschwörung redet, nur zeigt, dass er die Sache nicht verstanden hat.

Arno Widmann, Berliner Zeitung, 21.04.2020 (online)