Dokumentiert: Nachrichtenkonsum im Netz steigt an – auch klassische Medien profitieren

Plattformübergreifend betrachtet, das heißt als Nettowert aus linearen und nicht-linearen Ausspielwegen berechnet, sind hierzulande die Rundfunksender erste Anlaufstelle für aktuelle Information: 91 Prozent der deutschen Internetnutzer informieren sich laut Digital News Report bei diesen regelmäßig, 53 Prozent der Internetnutzer greifen regelmäßig offline oder online auf Printtitel zurück. Dabei informiert sich ein Fünftel der deutschen Onlinenutzer sogar exklusiv über Rundfunkangebote (offline und online). Ausschließlich nativen Onlineanbietern wie Aggregatoren, Providerportalen, sozialen Netzwerken oder Blogs vertrauen lediglich 3 Prozent. … Weiterlesen Dokumentiert: Nachrichtenkonsum im Netz steigt an – auch klassische Medien profitieren

„In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

„Die öffentliche Sache bedarf keiner Verkündigung, sondern der Volksaussprache. Diese wiederum braucht die Medien. …. Das Leitmedium für Klartext in der DDR war die Mündlichkeit. All dieses Öffentliche existierte fragmentiert, als Szene und Milieu. Daß es sich nie zur Öffentlichkeit vernetzte, darüber wachte der Staat. Als er die konzertierte Volksaussprache nicht mehr verhindern konnte, kam sein Ende. ….

Unter jenen, die im Lande bleiben wollten, kursierte der Aufruf einer Bürgerbewegung, die sich Neues Forum nannte. Der Text begann mit dem Satz: „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat nd Gesellschaft offensichtlich gestört.“ Der Schlußsatz lautete: „Die Zeit ist reif.“ … Weiterlesen „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

Klick-Tipp: „Beschränkter“ Deutscher Buchpreis

Seit 2005 wird der mit 25.000 Euro dotierte Deutsche Buchpreis vergeben. Doch bisher ging er nur an Romane. „Tja, was würde der deutsche Konsument wohl sagen, wenn im Sport plötzlich nur noch Fußball als vollwertige Körperertüchtigung gelten würde? Oder man beim Autofahren nur noch als Mercedes-Fahrer akzeptiert wäre? Eine absurde Vorstellung? Vielleicht. Doch in der krisengebeutelten deutschen Literaturbranche ist die Monopolstellung einer einzigen Gattung längst Realität. …  Weiterlesen Klick-Tipp: „Beschränkter“ Deutscher Buchpreis

Grippe oder Mindestlohn: Warum Zeitungszusteller fehlen

Warum es Schwierigkeiten beim Vertrieb der Abozeitungen in Berlin gibt versucht Joachim Huber vom Tagesspiegel in einem Interview mit BZV-Chef Dieter Bähr zu klären. Der Verdienst liege derzeit bei 6,38 Euro pro Stunde. Zudem gebe es bei Nachtarbeit steuerfreie Nachtzuschläge von mindestens zehn Prozent, bei der BZV (Berliner Zustell- und Vertriebsgesellschaft) in Höhe von 25 Prozent. Der Lohn werde in zwei Schritten bis 2017 auf 8,50 Euro angehoben werden.

 

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CDU torpedierte SPD beim Mindestlohn und nahm „Verlagsschäden“ bewusst in Kauf

Der Herausgeber der Münchner „Abendzeitung“ und des „Straubinger Tagblatts“ Martin Balle zum Mindestlohn: „Die Unionsspitze hat uns Verleger belogen. Sie hat behauptet, sie hätte sich für eine bessere Lösung eingesetzt. In Wirklichkeit hat sich nur die SPD für uns eingesetzt.“ Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) habe einen guten Vorschlag gemacht mit einer Ausnahmeregelung für Zeitungsausträger. „Der ist torpediert worden von der CDU/CSU, weil man der Frau Nahles diesen Erfolg in der Wirtschaft nicht gönnen wollte. Das hätte die Akzeptanz der SPD bei der Wirtschaft verstärkt.“

 

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