Zitiert: „Tatort“ und „Polizeiruf“ pausieren in diesem Sommer extrem lang

Die Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ fällt in diesem Jahr besonders lang aus. Für satte 19 Wochen wird Das Erste bereits ab Anfang Mai keine neuen Ausgaben mehr zeigen, frische Folgen gibt’s dann erst wieder ab Mitte September. […]

Nach ARD-Angaben sind in diesem Jahr 36 Krimi-Erstausstrahlungen am Sonntagabend geplant. Das sind vier weniger als im Durchschnitt der Vorjahre. 2025 waren sogar 42 Krimis zu sehen, das waren mehr als üblich. Diese fehlen nun in diesem Jahr. Zwei weitere Premieren verschiebt die ARD „aus Planungsgründen“ auf das kommende Jahr, wo dann entsprechend wieder mehr Filme in Erstausstrahlung laufen dürften.

Timo Niemeier, dwdl.de, 09.04.2026 (online)

Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Wir drehen zweimal im Jahr etwas über vier Wochen. Heute sind es 22 Drehtage, zumeist 22 Werktage. Wochenenddrehs werden meist vermieden, da sie auch sehr kostspielig sind. Früher waren es 26 bis 28 Drehtage. Es muss gespart werden, das merkt man deutlich, das tut auch weh. Eigentlich wollte ich als Kommissar Thiel nicht viel reden, als ich die Rolle annahm, ich wollte ein Muffelkopf sein, der meist schweigt. Das funktioniert aber nicht mehr so. Dialoge kosten eben weniger als Außendrehs.

Axel Prahl, sueddeutsche.de, 30.10.2025 (online)

Zitiert: Sparsamkeit verändert „Tatort“ aus Münster

Nach Schilderungen von Schauspieler Axel Prahl hat Sparsamkeit beim produzierenden WDR Auswirkungen auf seine Rolle als Kommissar Frank Thiel im „Tatort“ aus Münster. „Eigentlich wollte ich als Kommissar Thiel nicht viel reden, als ich die Rolle annahm, ich wollte ein Muffelkopf sein,…

Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Der erste „Tatort“, den ich in den Achtzigern mit Götz George gemacht habe, da hatten wir 30 Drehtage. Das war aber auch George zu verdanken, der konnte das als Star durchsetzen, sodass die Arbeit mit etwas weniger Hektik möglich war. Die anderen hatten damals auch schon nur um die 26 Tage. Jetzt sind es zwischen 20 und 22 Drehtage. Je jünger die Regisseure sind, umso härter werden sie rangenommen. Wenn Sie frisch von der Filmhochschule kommen, können Sie nicht verhandeln, da sind Sie froh, wenn Sie überhaupt Regie führen dürfen. Das ist Ausbeutung, und vor allem, es macht die Filme nicht besser. Aber das ist den Sendern egal.

Dominik Graf, sueddeutsche.de, 14.05.2025 (online)

Zitiert: Beim „Tatort“ spürt man das Sparen auch an den fertigen Filmen

Exakt dazu hat die Initiative Fair Film, ein Zusammenschluss aus 30 Filmverbänden, gerade einen wütenden Appell an ARD und ZDF gerichtet, es geht um aufs Minimum geschrumpfte und deshalb brutale Drehtage, um zu kleine Budgets, um bei Drehbuch und Dokumentation die Qualität…