Zitiert: Absturz von Frank Plasberg zu Louis Klamroth ist bemerkenswert

Denn über Bas’ Rücktritt wurde nicht als politischer Konflikt gesprochen. Stattdessen ging es minutenlang darum, ob die CDU zu hart mit ihr umgegangen sei, ob die SPD die Union anschließend wiederum zu scharf kritisiert habe und wie man denn nach solchen Äußerungen…

Zitiert: Warum Lanz, Maischberger und Co. umdenken sollten

Nun war der Ausgang der Wahl in Sachsen-Anhalt alles andere als klassisch: die gesichert rechtsextreme AfD verpasst in dem Bundesland eine absolute Mehrheit nur knapp. Deshalb wäre es wichtig, die Kein-Weiter-so-Formel auch an die Medien selbst zu richten. Also warum nicht als…

Zitiert: Wissenschaftsvermittlung braucht die richtigen Formate

Während Corona habe ich dann gemerkt: Es bringt gar nichts, wenn mehr Forschende dort sitzen, wenn sie nicht die richtigen Formate bekommen – in diesem Kontext würde ich sogar sagen, zu viel mediale Aufmerksamkeit kann dem Verständnis von Wissenschaft schaden, wenn sie eben nicht den Raum für die Details und das ‚Einerseits-Andererseits‘ bekommt

Mai Thi Nguyen-Kim, derstandard.at, 20.04.2026 (online)

Zitiert: ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung

Wer als Talkshow-Gast oder Experte an einer ZDF-Sendung teilnimmt, bekommt vom Sender einen „Mitwirkendenvertrag“. Und seit Kurzem mit etwas Pech zusätzlich eine „Anlage zu den Sanktionsbestimmungen“. Es ist die Art Kleingedrucktes, das man höchstens überfliegt, bevor man es akzeptiert. Dabei ist der…

Zitiert: Atmosphäre eines permanenten Ausnahmezustands

Obwohl Markus Lanz gewiss nicht für die Rhetorik anderer verantwortlich ist, trägt er mit dem Entlarvungsgestus seiner Fragetechnik erheblich zur Atmosphäre eines permanenten Ausnahmezustands bei. Schock und Entsetzen passen zum Talkshow-Format, in dem bereits die Sitzmöbel das sofortige Aufspringen des Personals vorwegzunehmen scheinen. Etymologisch geht das Wort „entsetzen“ übrigens auf das Althochdeutsche „intsezzen“ zurück, das so viel bedeutet wie „aus dem Sitz, aus der ruhigen Lage kommen“.

Ohne die gezielte Entfesselung von Affekten ist in der politischen Debatte kaum noch etwas zu gewinnen.

Harry Nutt, fr.de, 25.02.2026 (online)