Klick-Tipp: Zitiert: Wie Sprache in Unfallberichten das Denken formt

Medienberichte über Verkehrsunfälle prägen unser Bild von dem, was passiert ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Wie bei der Berichterstattung entscheidend ist. Fuß- und Radverkehrsaktivist:innen kritisieren, Medien seien bei Unfallberichten oft verharmlosend. Ob das so ist und was das mit der Arbeit der Polizei zu tun hat, hat Paul Meerkamp analysiert.

Message-online.com, 05.08.2021 (online)

Zitiert: Ist Gendern der „Tod der Sprache“?

Es war ein kleines Experiment am vergangenen Montag, dem Internationalen Frauentag: In der gesamten ZiB2 waren keine männlichen Mehrzahlformen zu hören. Ganz am Ende der Sendung erklärte ich es kurz: „Männer waren mitgemeint.“

Bis dahin war es niemandem aufgefallen: Kein einziges Mail, kein Tweet, keine Facebook-Reaktion. Ganz anders ist es, wenn ich in der Sendung „gendere“, also ein Mehrzahlwort wie Politiker*innen spreche – mit einer kurzen Pause, weil man das „Gendersternchen“ selbst ja nicht sprechen kann. Also: Politiker innen.

Armin Wolf, Blog, 11.03.2021 (online)

Zitiert: Eine neue Sprache für die Verkehrsberichterstattung

Ob „Vierjähriger läuft gegen Auto“ oder „Radfahrerin stürzt in abbiegenden Lkw“:  Die Wortwahl in Polizeimeldungen und Zeitungsartikeln hält die Schuld häufig von Autofahrer:innen fern. Das prägt das Bewusstsein und behindert eine Mobilitätswende. …. In Großbritannien und den USA haben Wissenschaftler:innen viel über…

Klick-Tipps: Die AfD hat die Sprache in der Politik verändert

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache im Auftrag von SWR und Deutschlandfunk die Debatten im baden-württembergischen Landtag unter die Lupe genommen und untersucht, wie sich die Kommunikationskultur in den letzten Jahren verändert hat. Im Fokus ihrer Analyse steht dabei die AfD.

SWR2, 20.12.2020 (online)