Zitiert: 860 Mio. Euro Sportkosten bei ARD und ZDF in 2022

Die Gesamtkosten für Sport bei ARD und ZDF unterliegen Schwankungen und sind in Jahren mit großen Sportereignissen deutlich höher. Die Finanzkommission KEF für die öffentlich-rechtlichen Sender notierte in ihrem im Februar erschienenen Bericht Gesamtkosten für das Ressort Sport im Fernsehen im Jahr 2022 von mehr als 860 Millionen Euro. Davon entfielen 432 Millionen Euro auf das Erste, 355 Millionen Euro auf das ZDF und 79 Millionen auf die Dritten Programme der ARD.

epd medien, 23.08.2024 (online)

Zitiert: Sportlerinnen weniger im TV sichtbar

Die Präsenz von Sportlerinnen im TV ist trotz Aufwärtstrend gering. Olympia kann mit erstmaliger Geschlechterparität die Zahlen etwas aufbessern. […] Über den Zeitraum von 2012 bis Mitte 2024 wurden die Hauptnachrichtensendungen der ARD („Tagesschau“, 20 Uhr) und des ZDF („heute“, 19 Uhr)…

Zitiert: Lineares Fernsehen als beste Plattform für Sport und Information

Die Nachrichten von ARD und ZDF erzielen Rekordquoten, wenn sie in den Halbzeitpausen der EM-Spiele gezeigt werden. Das mag nicht jedem gefallen, aber hier geht der Erfolg für „Tagesschau“ & Co. vor. […] Der Live-Sport ist für die Information im öffentlich-rechtlichen Fernsehen…

Zitiert: Politikberichterstattung als Sportberichterstattung

Die Berichterstattung über die Arbeit von Regierung und Parlament gleicht der über einen Sportwettkampf. Statt Probleme zu beschreiben, konzentriert man sich auf den politischen Streit und dessen Personal, auf Ergebnisse und Performances, auf Erfolge und Fehler der Akteure, auf ihre Beliebtheit, Charaktereigenschaften oder Führungsqualitäten. […] Wie lange macht es der Kanzler noch? Spielt er die Vertrauensfrage aus? Hat sich die SPD im Kampf mit der AfD verrannt? Wie stellen sich die Grünen auf? Wie gut ist Friedrich Merz in Form? Und wann wird Boris Pistorius eingewechselt?

Harald Staun, MDR Altpapier, 24.06.2024 (online)