Zitiert: „Digitale“ Kommunikation befördert „moralische“ Kommunikation

Es ist die Praxis digitaler Kommunikation, die untergründig, nicht intentional zu einem Primat des Persönlichen vor dem Sachlich-Funktionellem führen kann. Moralische Kommunikation, etwa im Sinne einer „Cancel Culture“, hat aufgrund der gesellschaftlich dominant werdenden digitalen Kommunikation an Bedeutung gewonnen. Auch hier gilt…

Zitiert: Kein Innehalten mehr

Zu lernen wäre aus dem neunminütigen, scharfen Wortgefecht zwischen der FDP-Politikerin und dem Talkmaster, das ausgerechnet der Militärhistoriker Sönke Neitzel mit der Bitte um rhetorische Abrüstung beendete: Dies genau sind die Zeiten, vor denen kluge Medientheoretiker immer gewarnt haben – erst wird gesendet, dann gedacht. Wenn es Podcasts und Tweets gibt, werden sie halt auch befüllt. Was, wenn sogar die, die nicht manipulieren wollen, nicht mehr innehalten?

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 20.10.2023 (online)

Zitiert: Politische Wegelagerei in sozialen Netzwerken erfolgreich

[D]ie Themen der AfD brauchen keine ulkige Verpackung, keine nachträgliche Affektaufladung, sie sind bereits Affekt, sie sind bereits Ulk und Häme, deshalb funktionieren sie unmittelbar auf dieser Plattform, die im Wesentlichen ein Boulevardsender zum Mitmachen ist. Die AfD kann sie dort direkt…

Zitiert: Vernünftiges wirtschaftliches Nebeneinander von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienangeboten

Wo Redaktionen verschwinden, gedeihen eben nicht automatisch brauchbare digitale Alternativen. Deshalb plädiere ich seit Langem für Regelungen, die ein vernünftiges wirtschaftliches Nebeneinander von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienangeboten im Digitalen ermöglichen […] Es geht daher auch im Bereich der sozialen Medien nicht um…