Zitiert: Was ARD und ZDF von der SRG lernen können – “Service Public”

Statt Dutzender von Sendern und Programmen, die kaum noch angemessen zu bespielen sind, konzentriert man sich bei der SRG/SSR in der Schweiz auf einige wenige, ist aber gleichzeitig gesetzlich verpflichtet, die drei großen Sprachräume – Deutsch, Französisch, Italienisch – gleichwertig mit Fernsehen…

Zitiert: Wie in der Medienbranche Quoten und Erträge das Gemeinwohl verdrängen

Der Kommunikationswissenschaftler Jay Blumler skizzierte Ende der 90er Jahre, dass „das Gemeinwohl von partikularen Organisationsinteressen verdrängt“ werde, je mehr es in der Medienbranche um Quoten, Erträge und Macht gehe. Es stellt sich also die Frage, ob es gesellschaftlich funktional ist, dass eine…

Zitiert: Publizistische Aspekte fehlen meist bei der Diskussion um die Zukunft des Service Public

Als Schlagworte kursieren Begriffe wie Sparmaßnahmen, Existenzbedrohung, Auflagen, Aufsichtsverfahren, Beschwerde oder Konsumwünsche. Publizistische Aspekte wie beispielsweise welche Angebote zu einem Service Public dazugehören, welche Inhalte weshalb besser von der SRG und welche von privaten Medien geleistet werden können oder auch, inwiefern sich der Leistungsauftrag durch technologische und branchenspezifische Entwicklungen anzupassen hat, sind Mangelware.

Mirco Saner, ejo-online.eu, 17.07.2017 (online)

Zitiert: Zitiert: Öffentlich sichtbare Medienkritik zur Erfüllung des Verfassungsauftrags der Medien notwendig

Der Service Public, wie er national von der SRG und regional von privaten Radio- und Fernsehsendern übernommen wird, bildet einen Grundpfeiler des westlichen Journalismusverständnisses. Er beschreibt den in der Verfassung festgehaltenen Auftrag an die Massenmedien, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren, zur Bildung,…

Zitiert: Warum man von Service-public-Medien nicht direkt profitieren muss

Service-public-Medien bieten eine kommunikative Infrastruktur, von der wir alle profitieren – egal, ob wir das Medienangebot häufig, ab und zu oder gar nicht nutzen. Denn Service-public-Medien bieten in vielerlei Hinsicht einen messbaren Mehrwert für die ganze Gesellschaft. Das lernen wir aus den empirischen Studien. Eine Annahme der No-Billag-Initiative würde nicht nur das Mediensystem schwächen, sondern die Gesellschaft insgesamt.

Auf die Frage «Warum soll ich für etwas bezahlen, was ich nicht nutze?» lässt sich eine klare Antwort geben: weil es Ihnen trotzdem nützt.

 

Mark Eisenegger und Linards Udris, republic.ch, 15.2.2018 (online)