Zitiert: Sender müssen in Kreativität dauerhaft investieren

Was zum Beispiel Medienkritiker:innen Stars gemeinhin als mangelnde Innovation vorwerfen, ist in Wahrheit womöglich ein normaler Prozess kreativen Alterns. Der alte Picasso durfte Meisterwerke schaffen, die auf seinen früheren Erfindungen aufbauten. Henssler und Raab werden dafür gescholten. Was ungerecht ist. Vor allem,…

Zitiert: ZDF mit überschaubarer Senderfamilie

Mit drei eigenen linearen Sendern, einer Mediathek und zwei Apps ist das Angebotsportfolio im Vergleich mit den drei großen anderen Senderfamilien sehr überschaubar. Eine Reduktion macht derzeit keinen Sinn. Gerade mit ZDFneo und ZDFinfo erreichen wir überproportional viele jüngere Menschen.

Norbert Himmler, blickpunktfilm.de, 9.12.2022 (online)

Zitiert: Politische Feigheit der Länder ist kein Freibrief für die Sender

Nachdem sich die Länder im Juni nach sechsjähriger Debatte auf die Veränderungen bereits verständigt hatten, war die jetzige Verabschiedung keine Überraschung. Bevor der Vertrag im Frühjahr 2023 in Kraft treten kann, müssen ihm aber noch alle 16 Landtage zustimmen. Der Auftrag des…

Zitiert: Elizabeth Prommer – Mit Fakten zu mehr Vielfalt

Die Branche hat sich fast überall mehr Vielfalt verordnet. Eine, die den Sendern den Spiegel vorhält, ist Elizabeth Prommer. Mit ihren Studien sorgt sie dafür, dass tatsächlich etwas voran geht und sich niemand in falscher Sicherheit wiegen kann. … Viele Unternehmen, von…

Zitiert: Was würden Sie im Kino-/Film-/TV-Markt ändern?

Das Verhältnis von Kreativität zu Kapital: 50:50.

Kein Widerspruch dazu: Stärkung der Produzenten und ihrer Möglichkeit, eigenfinanzierte Filme herzustellen.

Förderung: Trennung von TV- und Kinoförderung, auch im institutionellen Bereich und in der Besetzung von Gremien.

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dort zuallererst im Dokumentarfilmbereich: WIRKLICH ANGEMESSENE HONORARE, keine Prekariatslöhne. Angesichts von mehr als acht Milliarden Euro Gebührenaufkommen fürs öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist diese Forderung mehr als recht und billig.

Dominik Wessely, BLICKPUNKT:FILM 47/2019, S. 76