Zitiert: Wer etwas Nützliches produziert, hat kein Recht, dafür anderes zu verschmutzen

Wenn ein Unternehmen etwas Nützliches produziert, erlaubt man ihm ja auch nicht, unsere Flüsse zu verdrecken. Man sagt: Ihr könnt kein Blei in unser Wasser mischen, ihr könnt kein Blei in unsere Wandfarbe mischen. Facebook und Youtube verschmutzen die öffentliche Sphäre und…

Zitiert: Wie man Facebook und Google entflechten müsste

So wie der US-Bundesrichter Thomas Penfield Jackson 2000 entschied, dass Microsoft geteilt werden solle in eine Firma, die nur Betriebssysteme herstelle, und eine weitere, die alle anderen „Office“-Applikationen entwickelt, so müssten Google und Facebook zerteilt werden in eine Firma, die verkauft, was die Nutzerln sieht, und eine, die die Verarbeitung der Daten und die Micro-Targeting- Profile anbietet. Damit würde zum ersten Mal der Datensatz einer NutzerIn (aus dem Front-End) ersichtlich. Wir würden eine genormte Schnittstelle kennenlernen und würden auf diese Weise Transparenz gewinnen, die auf keinem anderen regulatorischen Weg sicher herstellbar ist: Nämlich wie unsere Daten tatsächlich transferiert werden und wie der Datensatz aussieht, der unser Persönlichkeitsprofil repräsentiert. Weiterlesen Zitiert: Wie man Facebook und Google entflechten müsste

Zitiert: Warum Intermediäre im Internet reguliert werden müssen

Information und Kommunikation sind entscheidende Instrumente der Macht, konstatierte der spanische Soziologe Manuell Castells in seinem wichtigen Werk über die Netzwerkgesellschaft. Da der Datenkapitalismus ein Oligopol von fünf gigantischen Netzkonzernen hervorgebracht hat, sind stark vermachtete Strukturen entstanden, deren Geschäftsmodelle letztlich auf Big…

Zitat: Warum soziale Netzwerke gesellschaftlich reguliert werden müssen

„Das Problem ist die Überschneidung des Aufmerksamkeitsbedürfnisses von Einzelpersonen oder Gruppen und dem Bedürfnis von Unternehmen, Geld zu verdienen. Sie macht es lohnenswert, möglichst viel Aufruhr zu erzeugen. Das ist eine giftige Mischung. Unternehmen, die dafür verantwortlich sind, öffentliche Kommunikation zu ermöglichen, und dann davon profitieren, dass sie die Stimmung aufheizen, müssen gesellschaftlich reguliert werden.“

 

(Jan Kalbitzer, Süddeutsche Zeitung, 21.12.2016, online)

Zitiert: Bewegte Bilder als Fernsehen regulieren – Erst die Gamer, dann das ganze Internet

„LfM-Direktor Tobias Schmid will zeigen, wie weit der Rundfunkbegriff im Internet reicht, also wer dem Verständnis der Medienaufsicht nach Rundfunk macht und entsprechend eine Rundfunklizenz braucht. Und er will dafür sorgen, dass die Landesmedien als Aufsicht gefragt sind. Seine grobe Faustregel: „Was aussieht wie Rundfunk, und sich bewegt wie Rundfunk, ist Rundfunk.“ Ein Angebot wie Bild.de, das stark auf bewegte, auch live gesendete Bilder setzt, könnte Rundfunk sein, sagt Schmid.“

 

(Michael Hanfeld, faz.net, 28.3.2017, online)