Zitiert: Was journalistische Angebote erfüllen sollten

Ein Gedankenexperiment: Jede Publikation, die als journalistisch wahrgenommen werden will, unterwirft sich Richtlinien der Faktenauswahl, Faktenerarbeitung und geschäftlicher Transparenz, an die sie sich halten will. Ein von allen Publikationen gewähltes Gremium funktioniert als Beschwerdestelle, welche bei möglichen Verstössen gegen die Richtlinien angerufen werden kann. Besonders wichtig: Bei Verstössen muss die Rüge prominent und dauerhaft publiziert werden. Im Gegenzug darf die Publikation das Etikett „Journalismus“ tragen.

Pascal Sigg, infosperber 16.12.2021 (online)

Zitiert: Neues in der Film- und Medienpolitik in Mecklenburg-Vorpommern

Wir wollen auch in Zukunft die Kinoinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern fördern und Kinos sowie Abspielringe insbesondere im ländlichen Raum als Begegnungsorte 1970 der Kultur weiterentwickeln. Die Koalitionspartner setzen sich für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Wir bekennen uns zum Norddeutschen Rundfunk mit seinen…

Zitiert: jetzt digitaler, crossmedialer, moderner, jünger werden

Ende Februar erschien ein Altpapier unter der Überschrift „Schafft die ARD sich selbst ab?“ Der erste Satz des Vorspanns lautete damals: “Wenn Sendermanager verkünden, man müsse jetzt digitaler, crossmedialer, moderner, jünger werden – dann geht es fast immer darum, im weiteren Sinne unbequeme Inhalte zu marginalisieren oder aus dem Programm zu kippen.“

René Martens, MDR Altpapier, 30.06.2021 (online)

Zitiert: Wird Radiokunst weiterhin gewollt und ermöglicht?

Nominierte Produktionen und gar das preisgekrönte Hörspiel erfahren nicht mehr automatisch die Wertschätzung, die sich bei den Autoren auch finanziell durch die Übernahme des Stücks durch die anderen Sender niederschlagen würde. … Denn es gibt sie, die künstlerisch innovativen, stimmlich und von…

Zitiert: Zentralredaktionen als ein Gewinn für die Qualität?

Die Bildung von Zentralredaktionen ist ein Gewinn für die Qualität. Viele Zeitungen, die sich aus finanziellen Gründen keine großen Redaktionen mehr leisten konnten, haben durch den Aufbau von Zentralredaktionen ihre journalistische Qualität halten und sogar ausbauen können. Toll sind auch die Rechercheverbünde, in denen öffentlich-rechtliche Medien und Zeitungen zusammenarbeiten. Denken Sie an die großen Skandale, die dadurch aufgedeckt wurden. Das kann keiner allein.

Ernst Elitz, medienkorrespondenz.de, 24.07.2021 (online)