Writers Rooms in Deutschland?

Blickpunkt:Film (Ausgabe 51/2014) berichtet darüber, warum in Deutschland Writers Rooms nicht so beliebt sind. Bisher gebe es vor allem Writers Rooms, die durch Autoren organisiert würden, um einen Auftrag für eine Serie im Team zu bewältigen. Nur selten würde die Initiative dafür von einem Sender ausgehen. In den USA, Großbritannien und Dänemark würden dagegen die Sender oder Produktionsfirmen die Zusammenarbeit organisieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen. In Deutschland gebe es nur eine Bezahlung nach Buch. Weiterlesen Writers Rooms in Deutschland?

Produzentenallianz und ARD sind uneinig

Es klingt wie eine Einigung im beiderseitigen Interesse. „Die Rundfunkanstalten der ARD und die Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen haben ihre Eckpunktevereinbarung für ausgewogene Vertragsbedingungen bei Produktionen von Mitgliedern der Produzentenallianz um ein weiteres Jahr bis zum 31. Dezember 2015 verlängert.“ Doch wer die Kommentare beider Seiten, doch in der ARD dazu unterschiedliche Auffassungen bestehen, wie weit man der Produzentenallianz im Besonderen und den Produzentinnen und Produzenten im Allgemeinen entgegenkommen will.Deshalb hat man sich geeinigt, den Status quo ein Jahr fortzuschreiben. Weiterlesen Produzentenallianz und ARD sind uneinig

ARD: Unendliche Verweildauern für Beiträge mit „Creative Commons“-Lizenz

Eine ARD-Arbeitsgruppe hat der Online-Redaktionskonferenz (RKO) vorgeschlagen, eine umfassendere Nutzung von „Creative Commons“-Lizenzen für eigene Inhalte im Netz empfohlen., meldet heise.de Seit langem kursiert innerhalb der ARD schon ein vertrauliches Positionspapier, in dem dargelegt wird, ob und wie öffentlich-rechtliche Sender ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen stellen sollten, so irights.info., die dieses Papier (hier)veröffentlichen.

Berliner Medienpolitik will Mittel aus dem Rundfunkbeitrag direkt für Programm verwenden

Die Produzentenallianz berichtet, dass die Berliner Landesregierung plane, „Überschüsse aus dem Rundfunkbeitrag zur Förderung von TV-Produzenten zu verwenden und damit direkt ins Programm fließen zu lassen. Ein von Berlin in Auftrag gegebenes Gutachten des renommierten Rechtsprofessors Martin Eifert von der Humboldt-Universität Berlin erklärt eine direkte Förderung für zulässig.“ Bisher war es üblich, dass die Sender das Geld direkt erhalten. Prof. Martin Eifert sollte die Frage beantworten, wie die „rechtlichen Rahmenbedingungen einer Förderung unabhängiger Produzenten aus dem Rundfunkbeitrag“ sind.

 

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Nebelkerzen: Warum Bettina Reitz erst einmal keinen Grund sieht, den Produzenten Online-Rechte zusätzlich zu vergüten

Bettina Reitz, die Fernsehdirektorin des Bayrischen Rundfunks, verweist m Interview mit Blickpunkt:Film (7/2014, S. 26 ff.) auf zwei Lesarten. Diese gelten aus ihrer Sicht auch für Das Urheberrecht.

„Es gibt Vertreter, die sagen, es kommen immer mehr Rechte hinzu, die neu ausgewertet werden müssen, und deshalb ist in der finanziellen Auswertung ein Add-on nötig. Ich möchte eine angemessene Vergütung für alle Ausspielwege, auf denen mein Werk vorkommt. Das wäre die Position der Kreativen.“ Weiterlesen Nebelkerzen: Warum Bettina Reitz erst einmal keinen Grund sieht, den Produzenten Online-Rechte zusätzlich zu vergüten