Zitiert: Die Treuhand und die Privatisierung der DDR-Presse

Reformziel im Herbst 1989 war, diese Konzentration und Monopolisierung im Pressewesen zu beenden. Am 21. Dezember 1989 ratifizierte der DDR-Ministerrat den „Beschluß zur Neugründung von Zeitungen und Zeitschriften“. Er unterstützte damit den im Dezember gegründeten Zentralen Runden Tisch und sicherte allen an…

Austausch zwischen den Systemen

Der Koordinator des ARD-ZDF-Jugendangebots Florian Hager kann nachvollziehen, dass die privaten Medienanbieter Angst vor dem neuen Angebot haben. Er verweist allerdings im Interview mit taz-Medienredakteur Jan Kruse (taz, 3.11.2015) darauf, dass

 

„gerade die Netzwerke, die ja viel Onlinevideocontent produzieren, … sehr interessiert daran (sind), mit uns Formate zu entwickeln, mit uns Dinge auszuprobieren, die auf den ersten Blick vielleicht nicht monetarisierbar sind. Außerdem gibt es in der großen Fernsehwelt ja auch jetzt schon jede Menge Austausch: Serien wandern zwischen den Systemen, Moderatorinnen und Moderatoren – da sagt ja auch keiner was. Und durch die größere Vielfalt, die wir bringen, wird die allgemeine Qualität steigen, davon profitieren alle.“

 

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Zitiert: Fehltritt von Plasbergs Firma hat System im öffentlich-rechtlichen System

„Allerdings hat sich in ARD und ZDF längst ein System der Nebentätigkeiten etabliert: Angefangen bei den Moderatoren von „Tagesthemen“ und „Heute-Journal“, die ihre Fernsehprominenz nutzen, um sich als Redner, Gastgeber oder Werbefiguren engagieren zu lassen, bis zu Dienstleistungen für die Versicherungsbranche, wie jetzt von Plasbergs Ansager & Schnipselmann.“

 

Michael Kohler auf ksta.de, 28.7.2015