Zitiert: Sommerinterviews sind mehr PR als Jornalismus

Es spricht nicht viel dagegen, Rechtsextreme im Fernsehen zu befragen. AfD-Mandatsträger in gemütlichen Politplauderreihen der öffentlichen-rechtlichen Programme ohne Widerspruch, Nachfrage oder Einordnung auftreten zu lassen, ist nicht nur eine Beleidigung für das Format Politikjournalismus, sondern eine Beleidigung für das Format Denken an…

Zitiert: Kann man überrascht sein, dass sich die ARD mit Framing beschäftigt

Unverständlich ist allerdings, warum so viele Journalisten, die das „Manual“ kritisch kommentierten, offenbar völlig überrascht davon waren, dass die ARD sich um professionelle Kommunikation bemüht. Über die Arbeit von PR-Profis, die sie gern als „natürliche Feinde“ beschreiben, scheinen viele Journalisten wenig zu…

 „Schatten auf Frank Plasbergs weiße Weste“

„Hart aber fair“-Mitarbeiter wirbt für Versicherungstag, titelt die Berliner Zeitung (27.07.2015). „Der WDR ermahnt Plasberg-Firma im Zusammenhang mit einem Event des Versicherungsverbands“, schreibt Markus Ehrenberg im Tagesspiegel. Ein hochrangiger Mitarbeiter der Redaktion von „Hart aber fair“ hat eine Einladung für einen Lobbyverband unterschrieben, berichtet Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung (27.07.2015) und zitiert Frank Plasbergs Ko-Geschäftsführer Jürgen Schulte, der die Verantwortung übernimmt: „Dass ein Kollege der Hart-aber-fair-Redaktion mit Hart aber fair statt mit Ansager & Schnipselmann gezeichnet hat, war ein Fehler.“ Nicht die Tat an sich, der falsch gewählte Absender war also der Fehler. Weiterlesen  „Schatten auf Frank Plasbergs weiße Weste“

Zitiert: PR und Journalismus

Deutschlandfunk und die Initiative Nachrichtenaufklärung hatten zum Ersten Kölner Forum für Journalismuskritik gerufen. Helena Baers berichtete von den Diskussionen.

 

Es gibt inzwischen mehr PR-Redakteure als Journalisten. Für manche Journalisten sei es schwer, da zu widerstehen, denn PR erleichtere die Arbeit. Es gibt eine wachsende Gefahr, dass Redakteure von PR manipuliert werden. „Es gibt mehr Verdunkelungsexperten“, zitiert sie Peter Ludes.

 

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Dokumentiert: Owned Media versus Paid media

„Owned Media steht für Kanäle, die von Firmen bereitgestellt werden: Kundenmagazine, Homepages, Social-Media-Auftritte. Das Gegenstück ist Paid Media, also Zeitungsanzeigen, Werbebanner im Internet, TV-Spots. Laut einer McKinsey-Studie von 2012 wird die deutsche Wirtschaft ihr Budget für bezahlte Werbeplätze bis 2015 nur um 0,7 Milliarden Euro steigern, jenes für eigene Informationskanäle aber um 4,5 Milliarden Euro. Warum soll man dann noch herkömmliche Werbung schalten, deren Effekt sowieso fraglich ist, wenn man die Geschichten selber kreieren und verbreiten kann, man also zum Medienakteur werden kann?“ fragt Christof Gertsch in der NZZ (16.12.2014)

 

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