Zitiert: Pentagon hatte schon 2009 über 27.000 Leute für PR

Das US-Militär hat seine Propagandaabteilung gewaltig ausgebaut. Nichts wird unversucht gelassen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Laut AP-Recherchen verfügt das Pentagon über 27’000 Personen, die ausschliesslich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind. Zum Vergleich: Das gesamte US-Aussenministerium mit Hillary…

Zitiert: Welchen Einfluss hatten denn nun Social-Media-Bots, PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder Fake News auf die Bundestagswahl

Die Wahllokale schlossen, außer natürlich in Berlin. Die Prognose auf Grundlage der Nachwahlbefragungen bestätigten weitgehend die Wahlumfrage der Demoskopen, was man immerhin erwähnen sollte. Schließlich werden sie ansonsten gerne gescholten, wenn sie einmal daneben liegen. Der Einfluss automatisierter Social-Media-Bots, vermeintlich omnipotenter PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder von Fake News auf das Wahlergebnis spielten keine Rolle. Alles vergessen, selbst bei den ansonsten viel beschäftigten Faktenfindern. Vielmehr waren die Medien mit den Erklärungen der Parteien über das sich abzeichnende Wahlergebnis beschäftigt.

Frank Lübberding, faz.net 27.09.2021 (online)

Zitiert: Die Propaganda-Matrix – der recherchierende Journalismus im Rückzugsgefecht

Für Teile der Medien ist die Reichweite alles ist und alles andere nichts. Die Medienforschung und der „Der Imperativ der Aufmerksamkeit“. Der Medien- und Journalismusforscher Michael Meyen von der Universität München spitzt gerne zu, aber im Kern hat er womöglich Recht: Der…

Zitiert: Vorwärts in die Vergangenheit

Die großen Techvisionen stagnieren. Geht wenigstens das digitale Entertainment neue Wege? Netflix, Spotify und Co. waren mal angetreten, alles zu ändern – orientieren sich nun aber eher am Gestrigen. …. Das ehemals neuartige und distinguierte Binge-Watching verwässert zurück zum getakteten Allerlei – und damit zum linearen Fernsehen. …. Auch der Audio-Gigant Spotify wirbt dieser Tage für ein angeblich revolutionäres Konzept: „Eine neue Audio-Erfahrung, die Ihnen Gespräche und Musik in einer nahtlosen Sendung liefert“, heißt es aus der Firmen-PR. Künftig müsse sich der Nutzer also nicht mehr zwischen Podcast und Musik entscheiden.

Quentin Lichtblau, sueddeutsche.de, 18.10.2020 (online)

Zitiert: Warum Unternehmen keine Öffentlichkeitsarbeit machen

Der Begriff Öffentlichkeitsarbeit ist ein typisch deutscher. Er suggeriert, dass Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit eine Arbeit zu leisten hätten, zu deren Bedingungen. Aber, wenn es denn jemals überhaupt so war, dann stimmt das schon längst nicht mehr. …. Im Verhältnis von Unternehmen…