Zitiert: Fußball im Bezahl-Fernsehen funktioniert einfach nicht

Der Streit zwischen der Bundesliga und Dazn um die künftigen Übertragungsrechte weist auf den Kern des Problems hin: Das Geschäft zwischen Vereinen, Sendern und Fans war und ist ein Minusgeschäft. Fußball im Bezahlfernsehen – das hat sich in Deutschland eigentlich noch nie…

Zitiert: Wie aus einem medialen Dreikampf ein Zweikampf wird

Lange Jahre schien es so, dass der Kampf um den TV-Markt einer zwischen den Privaten und den Öffentlich-Rechtlichen ist. Es war der Kampf zweier unterschiedlicher Systeme: Die einen finanzierten sich über Werbeeinnahmen, die anderen über Gebühren. Es waren die werbefinanzierten Sender, die…

Wieviel Free-TV muss Eurosport bei der Olympiaübertragung bieten?

Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen die Olympischen Spiele im Free-TV gesendet werden. In § 4 heißt es zur Übertragung von Großereignissen:

Die Ausstrahlung im Fernsehen von Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung (Großereignisse) in der Bundesrepublik Deutschland verschlüsselt und gegen besonderes Entgelt ist nur zulässig, wenn der Fernsehveranstalter selbst oder ein Dritter zu angemessenen Bedingungen ermöglicht, dass das Ereignis zumindest in einem frei empfangbaren und allgemein zugänglichen Fernsehprogramm in der Bundesrepublik Deutschland zeitgleich oder, sofern wegen parallel laufender Einzelereignisse nicht möglich, geringfügig zeitversetzt ausgestrahlt werden kann. … Bei Großereignissen, die aus mehreren Einzelereignissen bestehen, gilt jedes Einzelereignis als Großereignis.

 

Damit ist klar: Nicht das IOC entscheidet über die Zahl der Programmstunden, die im Free-TV angeboten werden müssen. Der deutsche Gesetzgeber hat hier schon eine Vorgabe gemacht. Weiterlesen Wieviel Free-TV muss Eurosport bei der Olympiaübertragung bieten?

Sender der Pro7Sat.1-Gruppe weltweit im Netz als Pay-TV

Die ProSiebenSat.1-Gruppe erweitert ihr bisher über Satellit verfügbares Angebot der Pro7Sat.1Welt auf das Internet. Das Live-Fernsehen der deutschen ProSiebenSat.1-Sender wird nunmehr ohne Geoblocking – also weltweit – gestreamt. Damit will man Deutsche, die im Ausland leben erreichen. Allerdings müssen diese dafür bezahlen: 7,90 Euro im Monat. Neben dem Live-Programm kann man zudem alle Sendungen der vergangenen zwölf Stunden auswählen, meldet digitalfernsehen.de