Geringere Politikerpräsenz in den deutschen Fernsehnachrichten im März 2014

Die umfangreiche Berichterstattung über die Ukraine und die Krim sowie zu weiteren nichtpolitischen Top-Themen führten zu weniger Auftritten deutscher Politiker in den Fernsehnachrichten. Nur die CDU konnte mit 280 Auftritten in etwa das Ergebnis des Vormonats (306) erreichen. Sie liegt jedoch leicht hinter der SPD (Vormonat 475), die auf 290 Auftritte kam. Es folgen die CSU mit 79, die Grünen mit 40 sowie Die LINKE mit 33 und die FDP mit 12 Auftritten.

 

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Link-Tipp: Wahlinformationen im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen

Udo Michael Krüger, Thomas Zapf-Schramm und Christiane Müller haben die Informationsangebote zur Bundestagswahl 2013 in den deutschen Fernsehhauptprogrammen ARD/Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben analysiert und quantifiziert. Ermittelt wurden Umfang der Wahlinformation, Sendungsformen, Wahlthemen sowie die Präsenz der Politiker und Parteien. Die…

Dokumentiert: Bundeskanzlerin Angela Merkel agiert vor einer optimalen publizistischen Kulisse

 

In den Medien gibt es „eine Art von Bewunderung für eine Machtpolitikerin, eine Frau, die auch noch aus dem Osten kommt. Das hat es so noch nicht gegeben.“ Die Mehrheit der tonangebenden Journalisten und relevanten Leitmedien verfolgt nach Einschätzung des Direktors des Berliner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM), Dr. Lutz Hachmeister, eine „eigene Ideologie“, die „im Kern bürgerlich-konservativ geprägt ist. Aus dieser Haltung entfalte sich gegenüber der Bundeskanzlerin „eine Art von Bewunderung für eine Machtpolitikerin, eine Frau, die auch noch aus dem Osten kommt. Das hat so noch nicht gegeben.“

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