Zitiert: Bequemlichkeit setzt sich durch

Das World Wide Web und die Welt der Apps wird es weiterhin geben, so wie es auch immer noch Mittelwellensender, Festnetztelefone und Myspace-Seiten gibt. Sie werden nur keine zentrale Rolle mehr spielen. Oder besser gesagt sollen sie das nach der Vorstellung der neuen Pioniere solcher künstlichen Intelligenzen nicht. Sie können dabei auf die Trägheit der Nutzermassen zählen. Das Internet war immer schon eine gewaltige Bequemlichkeitsmaschine. Alles, was das Leben im digitalen Raum leichter macht, was nichts oder nur wenig kostet, Zeit und Personal einspart, wird sich durchsetzen.

Andrian Kreye, sueddeutsche.de, 24.3.2023 (online)

Zitiert: Nutzungsmotive für klassische Radioangebote

Die wichtigsten Nutzungsmotive, klassische Radioangebote zu hören, sind die Wünsche, Spaß haben zu wollen und Informationen zu erhalten. Für über 80 Prozent der Bevölkerung sind diese Aspekte relevant, um Radioinhalte zu nutzen. Die Nutzung von Radiosendungen oder Beiträgen auf Abruf im Internet…

Zitiert: Wie die Landesmedienanstalten journalistische Qualität ermitteln sollten

Künftig sollen bestimmte Inhalte auf Medienplattformen eine Sonderstellung als Public-Value-Angebote bekommen. Was bei der Vergabe dieses Qualitätsstempels zu beachten ist, schreibt Anja Zimmer, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. …. Die gesetzlichen Kriterien können wir nur im Austausch mit allen beteiligten Gruppen mit Leben…

Zitiert: In den Mediatheken ist die Nutzungsdauer länger als Youtube oder Facebook

2017 lag die durchschnittliche Sehdauer der audiovisuellen Telemedienangebote bei ARTE für die Webseite bei 17,5 Minuten, bei der mobilen App bei 11,2 Minuten und bei Smart TVs bei 18,2 Minuten. Das errechnete Time Average bei der ARD lag 2018 bei 19,1 Minuten.

ARTE spielte zudem 2017 auf der Drittplattform YouTube 5,2 Mio. Stunden Videos aus, die 50 Mio. Video Views mit einer durchschnittlichen Länge von 6,3 Minuten erreichten. Auf Facebook veröffentlichte ARTE 1,7 Mio. Stunden Videos mit 260 Mio. Video Views bei einem Time Average von 0,4 Minuten. Auch die Angaben zu Drittplattformen wurden lediglich von ARTE zugeliefert.

22. KEF-Bericht, S. 75, Tz. 66

Dokumentiert: Einzelne, quantitativ sehr kleine Zielgruppen kapseln sich vom TV ab

Es „zeigen die beiden Grundlagenstudien zur Mediennutzung in Deutschland, die ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation und die ARD/ZDF-Onlinestudie, auf, dass lineares Fernsehen und Radio zwar unverändert die mit Abstand nutzungsstärksten Medien sind. Parallel dazu haben sich aber auch in Teilen des Publikums die Mediennutzungsmuster ausdifferenziert und neue Erwartungen an den orts-, zeit- und geräteunabhängigen Zugriff auf präferierte Inhalte und an Partizipationsmöglichkeiten über soziale Medien herausgebildet. … Weiterlesen Dokumentiert: Einzelne, quantitativ sehr kleine Zielgruppen kapseln sich vom TV ab