Zitiert: Meinungsumfragen zu einer Bundesregierung, die es noch nicht gibt

Es ist eine ganz besondere Grusellust, mit der gerade Meinungsumfragen geteilt werden. Die AfD steigt in den Sonntagsfragen zur Bundestagswahl immer weiter, erreicht einen Rekordwert, liegt gleichauf mit der Union, erreicht einen Rekordwert, überholt die Union, erreicht einen Rekordwert. Die Schlagzeilen darüber schreiben sich fast von selbst.

Ich will gar nicht behaupten, dass die Umfragewerte nicht ein reales Gefühl in der Bevölkerung widerspiegeln oder dass sie nicht Anlass zur Sorge sind. Gleichzeitig werden sie der neuen Bundesregierung, die noch nicht einmal im Amt ist, in einer Weise vorgehalten, die absurd ist.

Stefan Niggemeier, Übermedien-Newsletter, 26.04.2025 (online)

Zitiert: Wie Rechtsextreme versuchen Meinungsumfragen zu beeinflussen

Das Projekt gibt es bereits länger, allerdings wurde es bisher kaum beachtet. Schon vor einigen Jahren brachte Identitären-Anführer Martin Sellner die Initiative „Club Pressekritik“ mit an den Start. Dahinter steckt ein rund 460 Personen starker Telegramkanal, wo vorgegeben wird, wie und welche…

Zitiert: Bemerkenswert stabile Umfragen bei ungewöhnlich vielen TV-Sendungen

Bewegung war bei der Linken, die sturzgeburtartig Social Media gelernt hat. Kein Schwund bei der AfD, die Social Media länger kann. Friedrich Merz hat drumherum maximal wenig gemacht und sich so immerhin nicht schon wieder verplappert. Olaf Scholz hat circa alles gemacht, war aber überall nur wieder Olaf Scholz. Der Themenverlauf war – irgendwas mit Wirtschaft, dann Migrationshysterie, dann Brandmauer, und schließlich ein Rest Ukraine und Trump. Klima, Wohnen, Bildung, soziale Gerechtigkeit kamen höchstens in der Schnellfragerunde. Fernsehen suggeriert, es könne alles, und ist damit für einen Impotenten ziemlich weit gekommen.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 23.02.2025 (online)

Zitiert: Wie belastbar sind Onlineumfragen?

Während Telefonumfragen auf reine Zufallsstichproben setzten, erreichten Onlineerhebungen nur Personen, die eine gesteigerte Bereitschaft zur Teilnahme aufwiesen. Onlinedemoskopen argumentierten stets, die nachträgliche Gewichtung ihrer Daten sei ein Garant für Repräsentativität; so könne sichergestellt werden, dass Merkmale wie Geschlecht, Alter und Bildung in…

Zitiert Viele Umfragen sind nicht repräsentativ

Als unzulänglich betrachtet ein internationales Forscherteam zahlreiche Umfragen von Meinungs- und Marktforschungsinstituten. „Seit einigen Jahren wird die Qualität der Meinungsdaten zunehmend untergraben, weil viele Umfrageinstitute zu günstigeren, aber wissenschaftlich nicht fundierten Methoden greifen“, teilte die Universität Mannheim am Dienstag mit. Zudem drängten immer mehr neue Unternehmen auf den Markt, und die Institute müssten immer schneller liefern.

Epd medien, 21.02.2020 (online)