Zitiert: Regionale Fenster und Sendezeit für Dritte auch in nicht-linearen Medien

 

Fensterprogramme sichern den Zugang zu unterschiedlichen Inhalten, indem marktführende Vollprogrammanbieter verpflichtet werden, diesen Programmen Sendezeit einzuräumen und ihre Finanzierung zu übernehmen. Da Größenvorteile in der Distribution und hohe Fixkosten in der Produktion auch im digitalen Bereich bestehen, spricht vieles für eine Ausweitung dieser Prinzipien auf nicht-lineare Medien. Offene Fragen betreffen die Auswahl förderungswürdiger Inhalte und deren Finanzierung.

(Dr. Christian-Mathias Wellbrock, Factsheet: Ökonomisches Gutachten zur Übertragbarkeit von juristischen Maßnahmen zur Vielfaltssicherung, April 2026 (online)

Zitiert: „Verengungen“ in der Marktwirtschaft

Es gibt auch innerhalb der Marktwirtschaft Verengungen, die aus Monopolsituationen entstehen. Wenn ein international agierender Konzern viele Druckereien in Deutschland aufkauft und dann zum Teil schließt, weil es im Ausland für ihn billiger ist, fehlen plötzlich Druckkapazitäten im Land.

Christoph Links, berliner-zeitung.de, 11.03.2026 (online)

Zitiert: Frankreich führt 20-prozentige Diversitätsklausel für Animation, kreative Dokumentarfilme und Live-Darbietungen bei Streamern ein

Das Dekret Nr. 2025-1421 vom 30. Dezember 2025, das in Anwendung der Artikel 27 und 33-2 des Gesetzes Nr. 86-1067 vom 30. September 1986 über die Kommunikationsfreiheit erlassen wurde, enthält eine dreifache Änderung des Dekrets Nr. 2021-793 vom 22. Juni 2021 über…

Zitiert: Bis heute erweist sich der Osten medial als multiple Problemzone

Wer berichtet aus dem Osten für den Osten? 35 Jahre nach dem Mauerfall ist Ostdeutschland medial weiterhin in westdeutscher Hand. Eine Bestandsaufnahme. […] Doch wo sind sie sonst, die ostdeutschen Unternehmer und Verleger im deutschen Medienuniversum? Dass es gerade bei den Medien…