Zitiert: Wie soziale Netzwerke Medienkritik befördern können

Klar, es ist anstrengend und nervig für JournalistInnen, dass auf Twitter, Facebook und Instagram jedeR Medienkritik äußern kann. Wofür man früher Briefpapier, einen Füller und eine Briefmarke brauchte, braucht es heute nur einen schnell getippten Tweet. Aber genau das ist auch ein Gewinn, weil es ermöglicht, dass wir transparenter und offener über unsere Arbeit und ihre Fehler sprechen könnten.

Anne Fromm, taz.de, 17.10.2020 (online)

Zitiert: In Zeiten abnehmender Medienkritik

Die Senderverantwortlichen beherrschen die Kunst, das Eindampfen eines Formats geradezu als Expansion zu verkaufen. Erst gegen Ende der Pressemitteilung wird verraten, dass „ausgewählte Netzbeiträge“ auch im „Zapp“-Magazin ausgestrahlt werden, an jedem dritten Mittwoch im Monat zur wie üblich höchst zuschauerfreundlichen Zeit „ab…

Zitiert: Medienkritik ist Langstrecke

Jörg Wagner: als Chance zu akzeptieren? Wie lang wird schon die Werbefreiheit von ARD und ZDF diskutiert? Weshalb ist die Strukturreform der ARD so schleppend? Warum diskutierten Private und Öffentlich-Rechtliche viel zu lange um tagesschau-App und Expansion im Netz? Warum gibt es noch immer Steuervermeidung bei den internationalen Medien-Playern? Nicht, weil wir Medienkritiker geschwiegen hätten.

Medienkritik ist Langstrecke. Und leider oft auch folgenlos.

Jörg Wagner, MDR Medien 360G, 26.10.2020 (online)

Zitiert: Medienkritiker als Hofnarren des Medienbetriebs

Mit der Medienkritik steht es nicht zum Besten. Sie arbeitet sich an Nebensächlichkeiten ab und zweifelt an ihrer Bedeutung. Das müsste nicht sein. „Eine Medienkritik, die über das kleinkrämerische Bekritteln falscher Bildunterschriften in der „‚Gelben Post‘“ hinausgeht, müsste also zuallererst an dieser…