Klick-Tipp: Die Krise intensiviert sich?

Medienökonomische Perspektiven auf die „vierte Gewalt“ in Österreich Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die ökonomische Lage der Medienbranche in Österreich sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für Pressefreiheit als „vierte Gewalt“. Der Artikel beschreibt drei zentrale Trends, welche wir als…

Zitiert: Ein etwas genauerer Blick auf die Ursachen der Medienkrise

Seit ja nun auch schon ungefähr zwei Jahrzehnten reden wir über die Medienkrise, und während viele Erklärungen immer wieder zu hören und zu lesen sind, bekommen andere nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Einige instruktive Gedanken zu dem, was wir Medienkrise nennen,…

Zitiert: Wenn man über die Medienkrise wie über die Coronakrise berichten würde

Ein Gedankenexperiment: Würde man über die Medienkrise so reden, wie man über die Coronakrise redet, dann klänge das in etwa wie folgt: „Die Inzidenz an Falschinformation pro 100.000 Ein­woh­ne­r*in­nen ist erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Kapazitäten für Faktenchecks werden knapp. Immer…

Zitiert: Sinnvolle Presseförderung

Manuel Puppis hat für eine Studie im Auftrag der Schweizer Regierung zuletzt mehrere europäische Fördersysteme verglichen. „Man muss das pragmatisch sehen“, sagt der Medienwissenschaftler. „Die Medienkrise lässt sich damit nicht aufhalten. Aber gerade in kleineren Märkten hat es lange geholfen, eine gewisse Vielfalt zu erhalten. Jetzt trägt es eben zum Überleben derjenigen bei, die noch da sind.“ Besserer Journalismus entstehe aber nach bisherigen Erkenntnissen auf diese Weise nicht.

Alexander Graf, taz.de, 09.08,2020 (online)

Zitiert: Verlagsprobleme hausgemacht

Eine Untersuchung der Universität Oxford zeigt, was Verlagen derzeit am meisten Sorgen bereitet – nämlich nicht die vorgebliche Übermacht der großen Internetkonzerne aus den USA, sondern Probleme, die ihre Wurzel im eigenen Haus haben. „Dafür, dass so viel über Veränderung geredet wird, findet erstaunlich wenig Veränderung statt.“ Die Gründe dafür seien hausgemacht; Egoismus und mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter zum Wandel.

 

Christoph Fuchs, sueddeutsche.de, 09.01.2018 (online)