Zitiert: Die lähmenden Mechanismen des Medienbetriebs

Weil sie seit ihrem Rücktritt offener und ehrlicher spricht, kriegt die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang viel Lob von Journalist:innen. Nur ihre Kritik an der Rolle von Talkshows und Medien wird dabei geflissentlich überhört, beobachtet Peer Schader. […] Die Schere im Kopf komme…

Zitiert: Warum viele Menschen Medien misstrauen

In manchen Teilen der Bevölkerung, gerade auch in Sachsen, sinkt das Vertrauen in die Medienlandschaft genauso wie das in die Politik. Dieser Eindruck wird nun durch eine wissenschaftliche Studie des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig gestützt […] Fragen an…

Zitiert: Warum man denken könnte, die Medien seien gesteuert

Wir halten es für gesetzt, dass die Redaktionen etablierter deutscher Medien weder von der Regierung gelenkt sind noch absichtsvoll manipulative Propaganda betreiben. Versetzt man sich jedoch in die Lage einer Person, die einen Konsens in Medien und Politik zu einer politischen Streitfrage…

Zitiert: Journalismus- und Demokratievertrauen in Sachsen

Sachsen ist ein Hotspot der Medienskepsis und der Zustimmung zum Rechtspopulismus. Die Autorin und Autoren geben durch 61 Tiefeninterviews mit Angehörigen verschiedenster Milieus Einblicke in die Ursachen der Entfremdung von Journalismus und Politik. Sie rekonstruieren subjektive Sinnwelten, die häufig von Distanz zu…

Zitiert: Öffentlichkeit sinnvoll als Safe Space organisieren?

Ich glaube nicht, dass wir Öffentlichkeit sinnvoll als Safe Space organisieren können. Was wir stattdessen brauchen, sind Räume des wechselseitigen Respekts. Wie können wir mit Konflikten so umgehen, dass wir uns dabei gegenseitig nicht verletzen, aber trotzdem Differenzen inhaltlich mit Klarheit austragen? Kultureinrichtungen können immer wieder Kristallisationspunkte für solche Debatten sein. Genau das braucht eine lebendige Demokratie. Demokratie bedeutet ja nicht die idyllische Fiktion, dass wir uns alle einig sind. Streit und Konflikte gehören zum demokratischen Diskurs.

Carsten Brosda, sueddeutsche.de, 23.01.2025 (online)