Zitiert: Medien blenden „russische Sicht“ aus

Lügt Putin? Wir können es nicht wissen. Wir wissen aber, dass man sich selbst schadet, wenn die Positionen von Gegnern schief, falsch oder gar nicht wiedergegeben werden, da lagegerechtes Handeln nur auf der Grundlage umfassender Sachkenntnis möglich ist. Die Beurteilung, ob Gesagtes wahr, falsch oder gelogen ist, muss in einer freiheitlichen Ordnung Sache der Bürger sein. Kein gutes Zeichen ist es daher, dass die deutschen Medien zu Ausführungen zur russischen Sicht des Krieges so gut wie nichts berichten, wenn man von einigen in das eigene Deutungsschema scheinbar passenden Zitat-Häppchen absieht.

Hellmut Hoffmann, berliner-zeitung.de, 20.07.2025 (online)

Zitiert: Medien erbringen nicht die notwendige Übersetzungsleistung

Im Alltag geht es darum, ab wann ein Schwangerschaftsabbruch nicht mehr erlaubt ist, ob er überhaupt erlaubt ist und unter welchen Bedingungen. Aber in den juristischen Argumentationen geht es oft um grundsätzlich andere logische, systematische und dogmatische Grundfragen. Das ist eine andere…

Zitiert: Medien User Needs

Vor allem neue Technologien könnten Bedürfnisse formen oder umgekehrt. Besondere Aufmerksamkeit sollte in der zukünftigen Forschung der Dynamik algorithmischer Inhaltsausspielungen auf Plattformen wie TikTok, Instagram sowie Streamingdiensten wie Netflix und Spotify und deren Auswirkungen auf die User Needs gewidmet werden. Diese Plattformen…

Zitiert: Nicht minder problematisch ist das Verhalten der beteiligten Institutionen

Die ARD, die das Interview trotz der massiven Störungen fortsetzte, machte sich zum Komplizen eines Spektakels, das journalistischen Standards spottet. Die Berliner Polizei, die tatenlos zusah, während eine nicht angemeldete Demonstration ein öffentlich-rechtliches Interview störte, versagte bei ihrer Aufgabe, die Pressefreiheit zu…