Zitiert: Medienkritiker als Hofnarren des Medienbetriebs

Mit der Medienkritik steht es nicht zum Besten. Sie arbeitet sich an Nebensächlichkeiten ab und zweifelt an ihrer Bedeutung. Das müsste nicht sein. „Eine Medienkritik, die über das kleinkrämerische Bekritteln falscher Bildunterschriften in der „‚Gelben Post‘“ hinausgeht, müsste also zuallererst an dieser…

Zitiert: Medienmacht in Ungarn

Viktor Orbán ließ seit 2015 mehrere Oligarchenfreunde alles an Medien zusammenkaufen, was sie bekommen konnten. Am 28. November 2018 schenkten diese Oligarchen dann der frisch gegründeten Mitteleuropäischen Presse- und Medienstiftung (KESMA) all ihre Tageszeitungen, Internetportale, Fernseh- und Radiosender, Wochenmagazine, Gratiszeitungen. Wie es…

Zitiert: Epochaler Umbruch der Menschheit?

Vielleicht läuft gerade einer der epochaleren Umbrüche der Menschheit. Wenn er bewältigt wird, wird er vielleicht zugleich bewiesen haben, dass viel entschlossenerer Kampf gegen den Klimawandel ebenfalls möglich ist. Vielleicht entfalten viele Netzwerke, vielleicht sogar sympathische, noch kleine Nachbarschaftsportale, die soziale Wirkung, die der Begriff „soziale Medien“ enthält. Vielleicht kriegen die öffentlich-rechtlichen Sender, indem sie Bildungs- und Kulturanteile erhöhen und nicht wieder runterfahren, tatsächlich die Kurve zum überzeugenden Gemeinwohl.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 17.03.2020 (online)