Zitiert: DFF Mitte 1990 – finanziell intakt, leistungsfähig, modern

Mitte 1990 steht der Sender als finanziell intakte, leistungsfähige, moderne und motivierte Anstalt gut da. Als Chronist der Wende hat man sich offenkundig vom Stigma des Partei- und Staatsfunks befreit, wenn die Nachrichtensendung Aktuell und das Jugendjournal elf99 Einschaltquoten jenseits der 40…

Zitiert: Warum der DDR-Rundfunk vor 30 Jahren abgewickelt werden musste

Was für die ARD noch wichtiger sein dürfte: Man kann die Landesanstalten West mit ihren verkrusteten Proporzapparaten konservieren. WDR, NDR, BR oder SDR sind als Aufbaupaten Ost gefragt. Wer sollte es wagen, während einer wahrlich „historischen Transformation“ deren Reformstau zu beklagen? Die…

Zitiert: Wie geht „Zusammenhaltssensibler Journalismus“

Man konnte es beim Brexit beobachten, während der so genannten „Flüchtlingskrise“ und nun im Zuge von Corona: Gesellschaftlicher Zusammenhalt rückt vor allem dann in den Fokus, wenn er gefährdet erscheint – auch in den Medien. Aber wie hängen Journalismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt…

Zitiert: Neue Medienstrategie des Kanzlers

Aufgefallen ist in den vergangenen Tagen, dass Scholz – in starkem Kontrast zu seiner Vorgängerin Angela Merkel – die Medien des Springer-Verlags mit zahlreichen Interviews bediente. Hinzu kam ein intensiv diskutierter Auftritt in der vor allem von der Bild-Zeitung betriebenen Fernseh-Gala „Ein Herz für Kinder“ im ZDF. Scholz ließ sich dort auch umstandslos in der Nähe von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner ablichten, der die politische Konstellation, in der Scholz immerhin Vizekanzler war, vor einiger Zeit als „neuen DDR Obrigkeitsstaat“ bezeichnet hatte.

Nico Fried, sueddeutsche.de, 13.12.2021 (online)