Zitiert: Journalisten sind nicht dazu da, etwas bewirken zu wollen

Wir Journalisten sind nicht dazu da, etwas bewirken zu wollen. Wir müssen beschreiben und streng getrennt davon kommentieren. Und in diesem Rahmen würde ich mir schon wünschen, dass es im öffentlich-rechtlichen Journalismus mehr kluge und starke Stimmen im Spektrum rechts von der Mitte gibt. […]

Ich denke, dass es für eine jüngere Journalisten-Generation schon schwierig ist, eine vom Mainstream abweichende Meinung zu vertreten – auch und gerade im Kollegenkreis. Man schwimmt im Journalismus sehr gern in der Richtung des Hauptstroms mit, das ist meine Beobachtung. Um sich davon abzusetzen, braucht es eine Portion Zivilcourage.

Sigmund Gottlieb, merkur.de, 20.03.2024 (online)

Zitiert: Das Radio behauptet sich

Wir haben in der Vergangenheit zwar gesehen, dass die Reichweite von linearem Radio leicht sinkt, dennoch ist die Verweildauer insgesamt nahezu unverändert. Und zuletzt haben wir sogar gesehen, dass die Zahlen für das lineare Live-Radio wieder steigen und die Zahlen von Streaming und Podcast stagnieren, bzw. sogar leichte Rückgänge zeigen. Dem Radio geht es vergleichsweise gut, auch mit Blick auf andere Mediengattungen, bei denen die Disruption durch die Digitalisierung viel stärker ist. Ich sehe für das Radio eher die Chancen, etwa mit Podcasts weitere Zielgruppen zu erreichen.

Stefan Sutor, turi2.de, 19.03.2024 (online)

Zitiert: Zukunftsrat für ARD und ZDF kostete rund 200.000 Euro

Die Mitglieder des Gremiums haben laut Staatskanzlei pro Sitzung ein Sitzungsgeld in Höhe von 700 Euro zuzüglich Umsatzsteuer erhalten. Diese Ausgaben und weitere Sitzungskosten wie etwa Raummiete beliefen sich demnach auf insgesamt rund 142.000 Euro. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Mitglieder jeweils…