ARD zieht Erfolgsbilanz für Mediathek

Laut ARD-Angaben verzeichnet die ARD-Mediathek die höchste Reichweite aller Streaming-Portale der deutschen TV-Sender. Zudem erreiche man damit auch die meisten jungen Leute im Alter von 14 bis 49 Jahren, so die ARD. Mehr als zwei Millionen Menschen seien täglich in der ARD-Mediathek unterwegs. [.] Zu den erfolgreichsten Titeln im Streaming sollen etwa die Doku-Serie „Bein Jan Ullrich“ mit 3,3 Millionen Streamviews oder auch die Serien „Schneller als die Angst“, „Euer Ehren“ und „Das Weiße Haus am Rhein“ mit jeweils rund 1,2 Millionen Streamviews pro Folge gehören, teilte der Senderverbund mit.

Janick Nolting, digitalfernsehen.de, 22.12.2022 (online)

Zitiert: iPlayer der BBC mit 1,6 Mrd. Abrufen im 2. Quartal

Nach dem ersten Quartal hatte es geheißen, dass 1,83 Mrd. Abrufe einen Allzeit-Rekord bedeuten. Jetzt veröffentlichte die BBC für ihren Streamingdienst iPlayer erneut Rekordwerte, wobei im Zeitraum April bis Juni nur um die 1,6 Mrd. Streams gemeldet werden. Aber: Es sei das…

Zitiert: ARD – Qualität in der Mediathek

Wir dürfen am Ende aber nicht nur als ein Inhalte-Produzent wahrgenommen werden. Wir müssen mehr sein als die Summe der Einzelteile unseres Programms, nämlich ein „Ort“ für alle diejenigen, die sich anspruchsvoll informieren, bilden und unterhalten lassen wollen, die gute Serien und Dokumentationen sehen wollen. Das genau muss die ARD Mediathek leisten.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)

https://taz.de/Programmdirektorin-ueber-ARD-Reformen/!5865539&s=Strobl/

Zitiert: Was jüngeres Publikum will

[B]esonders die Jüngeren haben sich an opulente und aufwändig erzählte Geschichten gewöhnt und erwarten sie. Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat. Und hier besteht ein Ungleichgewicht, das uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen wird. Die großen US-Streaming-Anbieter wie Netflix haben die Sehgewohnheiten inzwischen bei uns entscheidend geprägt. Sie können als globale Akteure mit einem unglaublichen Budget eine Fülle Programm anbieten. Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)