Eine ARD-Arbeitsgruppe hat der Online-Redaktionskonferenz (RKO) vorgeschlagen, eine umfassendere Nutzung von „Creative Commons“-Lizenzen für eigene Inhalte im Netz empfohlen., meldet heise.de Seit langem kursiert innerhalb der ARD schon ein vertrauliches Positionspapier, in dem dargelegt wird, ob und wie öffentlich-rechtliche Sender ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen stellen sollten, so irights.info., die dieses Papier (hier)veröffentlichen.
Schlagwort Mediathek
WDR Media Group arbeitet an Nachfolger für „Germany’s Gold“
Im September vorigen Jahres scheiterte das Projekt eines Online-Videoportals „Germany’s Gold“, das mehrere Tochter- und Enkelgesellschaften von ARD und ZDF starten wollten aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken des Bundeskartellamts. „In ihrem am 10. Juli im Bundesanzeiger veröffentlichten Abschluss für das abgelaufene Geschäftsjähr kündigt…
Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung
Promedia fragte in einem Interview mit Peter Weber vom ZDF, inwieweit die Produzenten für die Einstellung ihrer Programme in die Mediathek eine zusätzliche Vergütung erhalten.
Darauf antwortete der ZDF-Justitiar:
„Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten des Zuschauers in der konvergenten digitalen Welt, in der Inhalte zu Zeiten der Wahl des Zuschauers verfügbar sein müssen, hat der Gesetzgeber auch den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Erfüllung verfassungsrechtlicher Vorgaben auf Telemedien erweitert. Weiterlesen Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung
Klick-Tipp: MediathekView
Das Programm MediathekView durchsucht die Online-Mediatheken verschiedener Sender (ARD, ZDF, Arte, 3Sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF, SF) und listet die gefundenen Sendugen auf. Die Liste kann mit verschiedenen Filtern nach Beiträgen durchsucht werden. Mit einem Programm eigener Wahl können die Filme angesehen und aufgezeichnet werden. Es lassen sich Abos anlegen und neue Beiträge automatisch herunterladen.
Kritik an der Depublizierung und fehlender Urhebervergütung bei unbegrenzter Mediathekennutzung bei ARD und ZDF
Wolfgang Schiffer, der frühere WDR-Hörspielchef und Literaturblogger, hält die Pflicht zur Depublizierung für fatal. „Ich halte das für einen Skandal. Die Staatsverträge sind auf Druck von außen geändert worden. Das Depublizieren betrifft ja nicht alleine visuelle oder akustische Tonträger, sondern selbst schriftliche Angaben und Pressetexte“, moniert Schiffer in der Premierensendung von Wortspiel-Radio. Weiterlesen Kritik an der Depublizierung und fehlender Urhebervergütung bei unbegrenzter Mediathekennutzung bei ARD und ZDF
