Markt

Zitiert: Journalismus hat keinen Markt

Meine Haltung ist, dass wir im Journalismus dem Problem eines Marktversagens sehr nahe sind. Der Markt würde ja bedeuten, dass es Refinanzierungsmöglichkeiten gibt für Journalistinnen und Journalisten. Die gibt es aber, wie wir sehen, kaum. Selbst die großen Verlage sagen,… Weiterlesen

Machen die ARD-Töchter die Marktpreise kaputt?

„Ein Gutachten erhebt schwere Vorwürfe gegen Bavaria Film wegen Billigstangeboten. Die Kartellwächter sollen gegen die öffentlich-rechtlichen Töchter einschreiten, um einen unfairen Wettbewerb zu beenden“, berichtet Hans-Peter Siebenhaar im Handelsblatt. Das Gutachten wurden von der Allianz unabhängiger Filmdienstleister (AUF) in Auftrag gegeben.

 

„Wie ARD und ZDF den Markt verzerren“, titelt Michael Hanfeld in der FAZ. Der Gutachter Prof. Dr. Rupprecht Podszun komme zu dem Schluss, „dass letztlich staatlich abgesicherte Unternehmen expandieren, während private Unternehmen aus dem Markt gedrängt werden“. Das Bundeskartellamt habe allen Grund einzuschreiten. Weiterlesen

Digitaler Musikmarkt wächst weiter

„Im vergangenen Jahr wurden etwa 3,6 Milliarden Songs legal im Internet verkauft, aber 40 Milliarden Songs illegal heruntergeladen.“ So der Chef von Sony Music, Edgar Berger, gegenüber welt.de. Nun, wie er auf die zweiten Zahl gekommen st, mag sein Gedheimnis sein. Interessant ist, dass trotz allem feststellt, dass es trotz des hohen Anteils von nichtbezahlter Musik gelungen ist, „die Musikbranche in ein digitales Geschäft zu transformieren, das weltweit bereits einen Umfang von mehr als fünf Milliarden Dollar hat. Das haben wir besser gemacht als jede andere Branche.“

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)