Zitiert: Wie Dialoge dem Machterhalt statt der gesellschaftlichen Veränderung dienen

Über Jahrzehnte meinten die Repräsentanten der demokratischen Öffentlichkeit ein Mittel gegen die Partikularisierung gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu besitzen. Sie forderten den Dialog, sie inszenierten den Dialog, und sie ließen sich bei der Finanzierung der vielen Dialoge nicht lumpen. Hin und wieder wird der…

Zitiert: Warum Journalisten nach rechts „wandern“

Es hat sich eher noch schlimmer entwickelt, wenn man sieht, was mit dem früheren „Spiegel“-Mann Matthias Matussek passiert ist und anderen Ex-Meinungsführern, sogar „Medienwissenschaftlern“, die besinnungslos nach rechts wandern. Es gibt ja wenig Peinlicheres als ältere Männer, die aus Angst vor Statusverlust…

Frank Schirrmacher: Typus des machtorientierten Medienintellektuellen

„Frank Schirrmacher war nicht von Grund auf Intellektueller, er war nicht von Grund auf Journalist. Er war etwas dazwischen – durchaus aufgeschlossen für komplizierte Ideen, doch sehr viel mehr als an den Ideen selbst daran interessiert, sie ins mediale Erregungssystem einzuspeisen“.

So sein FAZ-Kollege Gregor Dotzauer.

 

Insbesondere am Agieren Schirrmachers und der entsprechenden Resonanz kann man erkenne, dass es einen Strukturwandel der Öffentlichkeit gab. Der intellektuelle Diskurs hatte sich von der Universität in die Medien verschoben, so Albrecht von Lucke in den BLÄTTERN (08/2014). Ein Ziel ist, „die Debatten selbst und aus den Medien heraus zu generieren – wenn nötig aus dem Nichts.“ Weiterlesen Frank Schirrmacher: Typus des machtorientierten Medienintellektuellen