Zitiert: Fehlende Einigkeit in der Filmbranche

Viele Missstände hätten beizeiten verhindert oder behoben werden können, wenn die verschiedenen Interessenvertretungen an einem Strang gezogen hätten. Deren Uneinigkeit, so sieht es ein Verbandsvertreter, werde von der Produzentenallianz und den Sendern ausgenutzt: „Würden die deutschen Filmschaffenden nur zwei Tage streiken, wären…

Medienverlage und Lobbyorganisationen als Kooperationspartner

In „Ausverkauf des Journalismus – Medienverlage und Lobbyorganisationen als Kooperationspartner“ betrachtet Marvin Oppong eine strukturelle Entwicklung genauer, die bisher von Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft relativ unbeachtet blieb. Der Autor beschreibt die zunehmenden Kooperationen von Zeitungsverlagen mit Lobbyorganisationen und analysiert sie unter den wichtigen Fragestellungen der Unabhängigkeit und Objektivität der Redaktionen und ihrer Berichterstattung. Dabei warnt er vor erheblichen negativen Konsequenzen, wenn diese Entwicklungen in ihrer jetzigen Form weitergehen.

 

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ARD plant Themenwochen zu Geld und Arbeit und zu Glaubensfragen

Dies berichtet die Medienkorrespondenz in ihrer aktuellen Ausgabe. „Im kommenden Jahr geht es, wie die ARD-Pressestelle auf Nachfrage der „Medienkorrespondenz“ erläuterte, um das Thema „Geld und Arbeit“, es solle beleuchtet werden, was Arbeit wert sei. Die Federführung für diese Themenwoche haben gemeinsam der Hessische Rundfunk (HR), der Saarländische Rundfunk (SR) und Radio Bremen. … Weiterlesen ARD plant Themenwochen zu Geld und Arbeit und zu Glaubensfragen

Wie Christoph Keese den „Journalismus für eine Politelite“ von Politico zum Lokaljournalismus umdefiniert

„Was ist digitaler Lokaljournalismus? Wie unterscheidet er sich von Lokaljournalismus? Wir sollten die Idee der Zeitung vom Medium Papier emanzipieren. Das Prinzip für guten Journalismus ist immer gleich: exzellente Inhalte zu bieten, und zwar solche, die die Leser wirklich haben wollen. „Politico“ (ein amerikanisches Politikmagazin; d. Red.) zum Beispiel ist Lokaljournalismus. Gleiches machen wir jetzt gemeinsam mit Politico in Brüssel – auch das ist wieder ein Lokalmedium mit ähnlich hohem Preis. Warum bezahlen die Leser das? Weil es ihnen diesen Preis wert ist.“ So Christoph Keese gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger (online, 21.05.2015) .

Da hätte der fragende Journalist Michael Greuel nachhaken müssen. Dass Politico keinen Lokaljournalismus im eigentlichen Sinn macht, ist jedem klar, der sich einmal die Homepage ansieht. Doch so bleibt diese Behauptung einfach stehen. Auch eine Nachfrage nach den Abonnenten hätte einiges klarer gemacht. Denn wer ist schon bereit, 7.500 Dollar im Jahr für Lokaljournalismus zu bezahlen. Weiterlesen Wie Christoph Keese den „Journalismus für eine Politelite“ von Politico zum Lokaljournalismus umdefiniert

Lesetipp: Politico als Märchen von der europäischen Öffentlichkeit …

… beschreibt Wolfgang Michal und stellt fest: „ Politico ist kein gewöhnliches Online-Medium für die breite Öffentlichkeit, es ist eine politische Pressure Group, eine Art Think Tank oder Beratungsinstitut, das sich geschickt als Medium zu verkleiden weiß … Politico geht es gar nicht so sehr um die Herstellung einer breiten europäischen Öffentlichkeit, sondern eher um die mediale Versorgung einer kleinen Elite von EU-Entscheidungsträgern mit Argumentationshilfen und so genanntem Hintergrundwissen. … 7500 Euro für ein Jahresabo!? Bezahlt aus Mitteln der EU (aus Steuergeldern)? Ein tolles Geschäftsmodell.“ Weiterlesen Lesetipp: Politico als Märchen von der europäischen Öffentlichkeit …