Animationsfilme für Kinder zirkulieren international besser als Live-Action Filme

„Insgesamt haben Zeichentrickfilme für Kinder die Hälfte ihrer Besucher auf nicht-nationalen Märkten erzielt, bei den Live-Action Kinderfilmen waren es nur 29 %. Aus diesen Zahlen wird klar, dass europäische Animationsfilme für Kinder sich sehr international vergleichsweise gut vermarkten lassen, während Live-Action Filme in erster Linie von der Kinoauswertung am heimischen Markt abhängen und sich im Ausland weniger gut verkaufen.“

 

Dies legt eine Studie der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle dar.

 

Presseerklärung zur Studie

Hamburger Filmfest: TV-Produzentenpreis zu Gunsten der Erhöhung des Etats des Kinderfilmfestes gestrichen

 

Beim Hamburger Filmfest gibt es eine Budgetverschiebung. Zum Ende des letzten Jahres (2012) wurde der Etat des Kinderfilmfests Michel um 20.000 Euro erhöht. Im Mai dieses Jahres wurde dann bekannt, dass beim TV-Produzentenpreis 30.000 Euro eingespart werden sollen. Der Hamburger Staatsrat Nikolas Hill erklärte laut Hamburger Abendblatt: „Der TV-Produzentenpreis wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um technische Dienstleister zu stärken. Dies gelingt mit einer künstlerischen Auszeichnung und Förderung des Films genauso gut. Um beide Felder zu unterstützen, soll der Schwerpunkt deshalb künftig auf der Nachwuchsarbeit liegen.“

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Nur 1,16 % der Rundfunkgebühr für Kinderfilm

 

21 Cent von 17,98 Euro fließen in den Kinder- und Jugendfilm. So die Studie „Kino- und Fernsehproduktionen für Kinder und Jugendliche in Deutschland – Daten und Fakten 2005–2010“, ein gemeinsames Forschungsprojekt der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen und der Hamburg Media School.

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Bernd Neumann kritisiert gebührenfinanziertes Kinder-TV

Kulturstaatsminister Bernd Neumann nutzte seinen Auftritt beim Festival „Goldener Spatz“, um AZD und ZDF zu kritisieren. Diesmal ging es ihm um den Kinderfilm. „Der Erfolg deutscher Kinderfilme beruht fast ausschließlich auf der Verfilmung bekannter Bücher und Marken oder auf Märchenfilmen. Dagegen entstehen kaum noch Spielfilme nach neuen Stoffen, die keine bekannte Vorlage haben, aber die Gegenwart in Deutschland und die Lebenswirklichkeit der Kinder abbilden. Hier wird eine Verarmung der Stoffe sichtbar“, so Bernd Neumann.

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