Zitiert: Wenn ntv zum Kindersender wird

Eine DWDL.de-Recherche wirft Fragen auf zur Belastbarkeit der Einschaltquoten-Messung und der Qualitätssicherung beim zu Grunde liegenden Panel bzw. Panel-Haushalten. Es geht um auffällige Veränderungen im Nutzungsverhalten einer besonderen Zielgruppe, nicht an einzelnen Tagen sondern über Wochen hinweg. […] Es geht dabei um…

Zitiert: Dem Kinderfernsehen sind die Visionen ausgegangen

Sein Lebenswerk umfasst Klassiker wie „Pan Tau“ und die „Sendung mit der Maus“. An diesem Freitag wird er 90 Jahre alt. […]

Schon in den Sechzigerjahren hatte er zehn Thesen zum Kinderfernsehen formuliert: „Das Fernsehen ist der Geschichtenerzähler für Kinder“, lautet der erste Satz. Dem Kinderkanal von ARD und ZDF wurde er zum Geburtshelfer, warnte aber, dass Stoffe aus dem Hauptprogramm abgeschoben werden. Dass der KIKA demnächst zum reinen Internetkanal werden dürfte, ist bezeichnend für ein Kinderfernsehen, dem die Visionen ausgegangen sind. Müntefering hatte sie.

Philipp Krohn, faz.net, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Was Eltern vom Kinderfernsehen erwarten

7 von 10 Eltern ist es wichtig, dass die Sendung in Deutschland produziert ist und die hiesige Lebenswelt widerspiegelt. Je älter die Kinder sind, desto wichtiger ist dies den Eltern. […]

Die Programmanalyse zeigt, dass privat-kommerzielle Kindersender nur einzelne Sendungen oder Formate in Deutschland und mit Bezug zu einer deutschen Lebensrealität produzieren. Im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKA) sind mehr als 7 von 10 Sendungen in Deutschland produziert oder koproduziert.

Maya Götz, Televizion Digital, 2023 (online)

Zitiert: Kinder werden viel zu oft unterschätzt

Wenn ich privat unterwegs bin, sehen die Leute ja nicht Tobias Krell, sondern immer noch Checker Tobi. Ich würde nicht bei Rot über die Straße gehen. Vor allem, wenn da Kinder sind. Ich glaube, das hat ein anderes Gewicht, als wenn ein anderer Erwachsener das macht. Wenn Checker Tobi über eine rote Ampel läuft, dann geht das nicht, so ist die Wahrnehmung. Der muss doch Vorbild sein! […]

Gerade eine Sendung für ein Publikum, welches das Jahr 2100 noch erleben wird, muss die Klimakrise immer mitdenken. Ich halte das im Grunde nicht mal für ein politisches Thema, sondern verstehe es als Grundlage von allem, wie wir zukünftig denken müssen.

Tobias Krell, sueddeutsche.de, 29.01.2025 (online)