Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)

Zitiert: Jörg Wagner – Der lebende Rundfunkauftrag

Am Samstag moderiert Jörg Wagner zum letzten Mal das „Medienmagazin“ bei radioeins. Kaum jemand berichtet noch so akribisch über Medien wie er. […] Jörg Wagner ist eine Institution. Eine „funkische Spitzenleistung des deutschen Medienjournalismus“, wie es einst in einer Laudatio auf ihn…

Zitiert: Was Medien leisten könnten

Medien und Institutionen insgesamt sollten häufiger gelungene Lösungswege, Dialogprozesse und erfolgreiche Kompromisse sichtbar machen – ohne Probleme zu verharmlosen. Solche Beispiele stärken das Vertrauen, dass Konflikte in unserer Gesellschaft bearbeitbar sind. Zudem sollten öffentlich-rechtliche Medien gezielt Räume fördern, in denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Dazu gehören transparente Debattenformate, verständliche Einordnungen und Angebote, die Beteiligung ermöglichen und Konflikte konstruktiv moderieren. Mit guten Formaten wie den „ZDFspaces“ entstehen beispielsweise digitale Dialogräume.

Stefan Gruhner, ZDF-Fernsehrat-Newsletter, 11.12.2025 (online)

Zitiert: Eine nicht finanzierbare Artikelserie

Deutschland und die Europäische Union wollen klimaneutral werden. Dafür setzen sie auf „kritische Rohstoffe“ und grünen Wasserstoff, der beispielsweise aus Tunesien importiert werden soll. Dort regt sich aber Widerstand gegen die Pläne – nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes. Solche Proteste sind…

Zitiert: Warum das Misstrauen in den Journalismus kein Erbe der DDR ist

Die Neuerscheinung Medienskepsis in Ostdeutschland von Michael Meyen und Lukas Friedrich analysiert die Ursachen des tiefgreifenden Misstrauens gegenüber Leitmedien in Ostdeutschland und widerspricht einer weit verbreiteten Erklärung: der These, diese Skepsis sei primär ein Nachhall der DDR-Medienerfahrung. Auf der Grundlage umfangreicher empirischer…