Zitiert: Österreich – Gemeinwohlorientierte Medien verbünden sich

Eine Reihe von nicht gewinnorientierten Medien hat sich zum „Netzwerk Gemeinwohljournalismus“ zusammengetan, Mittwochabend präsentierte sich die Initiative im Wiener Presseclub Concordia. Dem Netzwerk gehören bisher an: an.schläge, Augustin, cba.media, Die Chefredaktion, moment.at, Kobuk, Vorlaut Kollektiv, Zimt Magazin sowie der Verband Freier Rundfunk…

Zitiert: „Medieninsider“ klagt gegen Aufnahme in Pressespiegel

Das Landgericht Berlin soll klären, ob Pressespiegel Fachinformationen aufnehmen dürfen. Die Publikation „Medieninsider“ will ihre Artikel lieber selbst verkaufen und wendet sich gegen die Presse Monitor GmbH. Investigative Berichte über die Medienlandschaft, teilweise über eine lange Zeit intensiv recherchiert: Das zeichnet das…

Zitiert: Bei Interviews den „gegnerischen Hut“ aufsetzen

Wenn ich bei politischen Interviews den „gegnerischen Hut“ aufsetze, was ich eigentlich immer mache – das entspricht ja meiner Rolle -, gibt’s gern auch mal Beschwerden. Befrage ich etwa Vertreter der SPD kritisch, ärgert das manche, die sich mit den Sozialdemokraten sehr…

Zitiert: Gefährliche Abwärtsspirale im Journalismus

Journalismus kann psychisch sehr herausfordernd sein. Das belegen mehrere Studien, die in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Zu dem beruflichen Stress durch Deadlines, Bespielung unterschiedlicher Ausspielwege und Personalabbau in den Redaktionen kommen öffentliche Beleidigungen und Diffamierungen in sozialen Netzwerken. Die Medienwissenschaftlerin und Journalistin…

Zitiert: Digitalriesen sammeln erstmals Mehrheit der Werbegelder ein

Mit Google, Amazon und Meta erhalten 2026 erstmals nur drei US-Konzerne mehr als die Hälfte der in Deutschland ausgegebenen Werbegelder, prognostiziert der Verband Die Mediaagenturen. Sie können demnach 51,6 % der Ausgaben einsacken, die 2026 um 3,5 % auf 31,6 Mrd Euro steigen sollen. Allein 8,2 Mrd Euro sollen an Google gehen. Für Print-Zeitungen mit 9 % und -Magazine mit 10 % steht jeweils ein signifikantes Minus ins Haus, auch das lineare TV soll um 6 % auf 3 Mrd Euro schrumpfen. Ordentliches Wachstum ist dagegen etwa für Retail Media und (D)OOH angesagt, der Hörfunk bleibt bei 1 % Zuwachs recht stabil.

Tim Gieselmann, turi2, 12.01.2026 (online)