Zitiert: Es gibt keine falschen Fragen

Aber man sollte eine Behauptung, die man aufgreift, auch hinterfragen. Wenn man immer nur aufgreift, was irgendwo steht, bekommt das eine bestätigende Wirkung – ohne dass hinterfragt wird, ob das überhaupt stimmt.

Robert Skuppin, berliner-zeitung.de, 07.04.2026 (online)

Zitiert: Freie Journalisten arbeiten in Deutschland an der Armutsgrenze

Wenn Freelancer in der Armutsfalle stecken, gefährdet das die Qualität der Texte und auf lange Sicht auch die Demokratie. Das muss auch der Leser wissen. […] Und wie jemand entlohnt wird, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Qualität seiner Leistung. Ausnahmen bestätigen…

Zitiert: Ein gutes Informationsformat stellt die Nutzer:innen in den Mittelpunkt …

… und hat eine Verbindung mit ihnen. Es kennt die Bedürfnisse seines Publikums und wird ihnen gerecht. Das bedeutet nicht, ihm nach dem Mund zu reden. Dahinter steht meine Überzeugung, dass Journalismus den Menschen dient und nicht entrückt sein darf. Die Angebote,…

Zitiert: Was sagt der Abschied einer Journalistin über den Kurs des Blattes

Offenbar nicht genug für manche. Reich-Osang gibt in ihrem Abschiedstext keine Gründe an und äußert sich nicht weiter. Ebenso die Zeitung und ihr Verleger. So waten manche knietief im Konjunktiv zu allerhand Gemeine, das sich als trübe Meinungstunke in nichts von dem unterscheidet, was man der Berliner Zeitung und ihrem Verleger gern vorwirft. Umso mehr jedoch von den exzellenten Texten Reich-Osangs. Vielleicht solle man den Ostdeutschen einfach mal die „Deutungshoheit über ihre eigene Geschichte“ lassen, nur so zum Spaß, sind doch nur Ossis.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 06.04.2026 (online)